Gewerbeverein: Austro Control-Mitarbeitern schwimmen Privilegien davon!

Wien (OTS) - Mit der CEATS-Flugsicherungsstelle für Wien ist Minister Einem ein Meisterstück gelungen - so der Österreichische Gewerbeverein. Österreichs Fluglotsen müssen nun ein Benchmarking mit den internationalen Kollegen am selben Areal über sich ergehen lassen; das tut weh!

* Presseberichte, wonach bei Austro Control die Personalkosten pro Mitarbeiter bei über ein Million Schilling lagen und die Mitarbeiterzahl des Unternehmens auf über 1000 angewachsen sein soll, sprechen für sich.

* Austro Control, das ehemalige Bundesamt für Zivilluftfahrt, wurde aus dem Bundesbudget mit der Zielsetzung ausgegliedert, besser und billiger arbeiten zu können.

* Die im Ausgliederungsgesetz vorgegebenen Ziele wie Personalreduktion und Effizienzsteigerung wurden jedoch nicht erreicht. Im Gegenteil: 1994 waren bei Austro Control 1007 Beschäftigte und die durchschnittlichen Kosten pro Mitarbeiter lagen bei 843.000 Schilling. Dies entsprach einem Anstieg der Personalkosten pro Mitarbeiter von rund 25 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Damit verdienten die Beschäftigten im Jahr 1994 mehr als jene im ORF (774.000 Schilling) und der Nationalbank (771.000 Schilling).

* Zurückzuführen war diese Entwicklung bei Austro Control bisher auf deren Monopolstellung und nach wie vor ihrer Verpolitisierung.

* Daß in Europa bis dato kein einheitliches System mit gleicher Technologie und einheitlichen Management für die Flugsicherung existiert, war jedem Laien unverständlich. 52 Flugsicherungszentren mit 31 nationalen Systemen, 20 operativen Computersystemen und 70 Programmiersprachen regeln den Flugverkehr. Jetzt ein europaweit einheitliches System zu verwirklichen, war längst überfällig.

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