Gratzer: "Familien nicht mit der Gießkanne, sondern direkt helfen!"

Die rotschwarzen Parteiapparate beginnen das Wahljahr mit der Primitivmethode des Geldverteilens.

St. Pölten (OTS) - Bernhard Gratzer, LV der Demokraten Niederösterreich, bezeichnet es als unwürdiges Wahlkampfgeplänkel, wie sich derzeit Rot und Schwarz mit Geldgeschenken übertrumpfen wollen. Dieselben Politiker der großen Koalition, die den Familien jetzt volle Kassen für ihre Wahlkampfverteilaktionen vortäuschen, haben erst vor kurzem aus Notwendigkeit der Finanzierung für die Kindergartenbetreuung einen Beitrag eingeführt und somit den Familien das Geld aus den Taschen gezogen.

Möchte man wirklich seitens der Politik hilfreich sein, so sollte man nicht mit der Gießkanne arbeiten, sondern die Probleme im einzelnen angehen. Es gibt in Österreich unterschiedliches Einkommen und daher sollte Unterstützung dort gewährt werden, wo sie erforderlich ist. Eine gleichmäßige Verteilung der Mittel führt nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern dazu, daß für die echt Bedürftigen wiederum zuwenig Mittel vorhanden sein werden.

Gratzer nennt dazu zwei konkrete Vorschläge: 1. Frauen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können, müssen noch immer die teuren medizinischen Eingriffe selbst bezahlen. Und oftmals bleibt der Kinderwunsch nur aus finanziellen Gründen unerfüllt. Hier gehören öffentliche Mittel eingesetzt. 2. Viele junge Mütter würden gerne eine Teilzeitarbeit annehmen. Derzeit ist diese Form gerade für Arbeitgeber oft nicht interessant und der Öffentliche Dienst verschließt sich in weiten Bereichen gänzlich. Hier wären keine großartigen Geldmittel erforderlich, sondern Vorbildhaltung des Öffentlichen Dienstes und steuerliche Regelungen würden Abhilfe schaffen.

"Noch ist die Große Koalition in Bund und Land an der Regierung. Ihre Vertreter sollen sich daher nicht in Forderungen ergehen, sondern ganz einfach für die Bürger des Landes etwas tun." so Bernhard Gratzer.

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Rückfragen: LV Bernhard Gratzer, 02742/200-5696 oder Bundesgeschäftsstelle der Demokraten, 01/409 64 80

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