ots Ad hoc-Service: INTERSHOP Communications / Umsatz in 1998 steigt gegenüber Vorjahr um Faktor 3,5

Hamburg (ots Ad hoc-Service) - Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich Umsatz in 1998 steigt gegenüber Vorjahr um Faktor 3,5

INTERSHOP mit Umsatzboom im 4. Quartal

INTERSHOP Communications AG, Hamburg, einer der drei weltweit größten Anbieter von Software im boomenden Electronic Commerce-Markt, gab heute im Rahmen seines Analysten-Workshops in Hamburg seine vorläufigen Eckdaten für das vierte Quartal sowie für das Geschäftsjahr 1998 bekannt.

4. Quartal: Umsatzsteigerung um 48 Prozent

Im 4. Quartal 1998 erreichte das Unternehmen einen Quartalsumsatz von DM 12,4 Mio. Gegenüber den im 3. Quartal erzielten DM 8,4 Mio. entspricht dies einer Steigerung von 48 Prozent. Gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres stieg der Umsatz sogar um 170 Prozent (4. Quartal 1997: 4,6 Mio. DM).

Die operativen Kosten erhöhten sich im vierten Quartal 1998 dagegen nur geringfügig gegenüber dem Vorquartal, so daß sich das operative Ergebnis von 7,1 Mio. DM auf - 4,4 Mio. DM deutlich verbesserte. Damit setzte sich der positive Trend der stetigen Ergebnisverbesserung auch im 4. Quartal fort.

Besonders erfreulich ist der überproportionale Anstieg der Lizenzerlöse. Stephan Schambach, Vorstandsvorsitzender mit Sitz in San Francisco: "Die Strategie von INTERSHOP, eine global einsetzbare Standardsoftware anzubieten, ist voll aufgegangen: Im vierten Quartal stammten bereits mehr als 70 Prozent der Umsatzerlöse aus dem Produktgeschäft. Hierbei profitieren wir maximal vom Boom bei Electronic Commerce, ohne daß die Kosten für Investitionen in Personal und Standorte entsprechend mitsteigen, wie das dagegen bei rein serviceorientierten Firmen der Fall ist." Die Ursachen für den starken Anstieg der Lizenzerlöse im vierten Quartal sieht Schambach vor allem in der wachsenden Nachfrage nach marktführenden Standardprodukten sowie in dem Erfolg der im Herbst 1998 neu eingeführten Produkte INTERSHOP Enterprise Edition und INTERSHOP ePages. Schambach: "INTERSHOP wächst zur Zeit deutlich schneller als der Markt und als unsere US-Wettbewerber. Wir sind zudem sehr zuversichtlich für 1999. Schon jetzt haben wir bereits wieder eine vielversprechende Auftragslage."

Gesamtjahresumsatz übertrifft die Prognosen

Im Gesamtjahr 1998 stieg der weltweite Umsatz von DM 10 Mio. in 1997 auf DM 35 Mio. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 250 Prozent. Die operativen Kosten stiegen im gleichen Zeitraum um 166 Prozent von DM 24 Mio. auf DM 64 Mio. Daraus resultierte ein Gesamtverlust in 1998 von DM 29 Mio. gegenüber 14 Mio. DM im Vorjahr. Nachdem in den Geschäftsjahren 1996 und 1997 durch hohe Anfangsinvestitionen jeweils ein höherer Verlust als Umsatz erwirtschaftet worden war, zeigt sich im Ergebnis des Jahres 1998 eine Trendwende: Der Umsatz stieg deutlich schneller als die Kosten, so daß auch der Verlust erstmals geringer als der Umsatz ausfiel. Für 1999 rechnet die Gesellschaft daher mit einem deutlich reduzierten Verlust bei weiterhin stark steigenden Umsatzerlösen.

Investitionen in globale Vermarktung beginnen sich auszuzahlen

Finanzvorstand Wilfried Beeck: "Wir sehen in der aktuellen Umsatz-und Ergebnisentwicklung eine klare Bestätigung unseres Businessmodells, in die globale Vermarktung zu investieren. Unser aggressives Umsatzziel wurde sogar noch übertroffen. Gut zwei Drittel des Umsatzes erzielen wir bereits im Ausland, davon den größten Teil im wichtigen US-Markt. Unsere operativen Verluste in 1998 resultieren vor allem aus den hohen Investitionen im ersten Halbjahr, als wir eine globale Infrastruktur geschaffen haben, um weltweit expandieren zu können. Diese Strategie hat sich ausgezahlt. Im 2. Halbjahr sind unsere Kosten nur noch moderat gewachsen. Dadurch hat sich unser Betriebsergebnis in der 2. Jahreshälfte kontinuierlich verbessert. Ende 1999 wollen wir die Gewinnschwelle erreichen und für das Geschäftsjahr 2000 planen wir bei Umsätzen von rund DM 200 Mio. eine Rendite von 15 Prozent nach Steuern."

Ausführlichere Angaben zum geprüften Jahresabschluß werden im Rahmen des Geschäftsberichts 1998 veröffentlicht, der Ende März erscheint. Die Bilanzpresse konferenz und DVFA-Analystenkonferenz findet im April statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Zulassung zusätzlicher Aktien aus dem bedingten Kapital

Zusätzlich gibt das Unternehmen bekannt, daß von der Deutschen Börse weitere 827.200 Aktien aus dem bedingten Kapital für den Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse (Neuer Markt) zugelassen wurden. Daraus sind 263.954 Aktien ausgegeben worden und werden ab 27. Januar 1999 in den Handel aufgenommen. Wie bereits im Verkaufsprospekt zum Börsengang beschrieben, war das bedingte Kapital vor dem Börsengang geschaffen worden, um bestehende Optionen der US-Mitarbeiter sowie Minderheitsanteile des Gründers Stephan Schambach und des Venture-Capital-Investors J. Burgess Jamieson an der INTERSHOP Communications, Inc. in INTERSHOP Communications AG-Aktien zu wandeln.

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