ARBÖ: Buspassagiere sind bei einem Unfall gefährdeter als Pkw- Insassen

Wien (ARBÖ) - Während bei einem Pkw-Unfall nur jeder sechste Fahrzeuginsasse schwer verletzt oder getötet wird, ist es im Bus jeder fünfte, zeigt eine Auswertung der österreichischen Unfallstatistik durch den ARBÖ. Zwar sind nur bei ca. drei Prozent aller Unfälle mit Personenschaden Busse oder Lastkraftwagen beteiligt. Kommt es aber zu solch einem Unfall - wie bei dem
Unfall in Deutschlandsberg am 24. Jänner 1999 - dann ist das Verletzungsrisiko im Bus um 17 Prozent höher als im Pkw. Mit ein Grund dafür ist das Fehlen von Sicherheitsgurten in Autobussen.

Um das Risiko für Fahrer und Passagiere bei einem Unfall so klein wie möglich zu halten, hat die EU 1996 beschlossen die Gurtenpflicht auch für Busse über 3,5 Tonnen einzuführen. Diese Aurüstungspflicht mit überlebenswichtigen Sicherheitseinrichtungen gilt auch für in Österreich zugelassene Busse, deren Type nach dem 1. Oktober 1997 genehmigt wurde.

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.-Ing. Diether Wlaka: "Die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme zeigt sich leider immer wieder besonders dann,
wenn man das enorme Verletzungsrisiko von Buspassagieren wie bei
dem Unfall in Deutschlandsberg in Betracht zieht."

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