Wiener Liberale fordern Gebarungsüberprüfung der Wiener Stadthalle

Alkier: Laska soll Status über mögliche "Kellerleichen" erheben, bevor "Wiener Holding-Deal" stattfindet

Wien (OTS) "Stadträtin Laska soll das Kontrollamt mit einer umfassenden Gebarungsüberprüfung der Wiener Stadthalle beauftragen -und zwar bevor der zu befürchtende Holding-Deal über die Bühne geht", forderte heute der stellvertretende Kontrollausschußvorsitzende, Wolfgang Alkier. "Die Wiener SteuerzahlerInnen sollen wenigstens wissen, ob und welche "Kellerleichen" sie im Falle einer Rekommunalisierung der Stadthalle mitbekämen", so Alkier.

Der liberale Gemeinderat wiederholte die ablehnende Position der Wiener Liberalen zum Holding-Deal, bei dem möglicherweise die Wiener SteuerzahlerInnen für die Rekommunalisierung von Stadthalle und Vereinigte Bühnen auch noch Holding-Anteile an Bank Austria/AVZ herschenken müßten. Das LIF hatte als Voraussetzung für weitere diesbezügliche Überlegungen vergangene Woche ein Veranstaltungsstättenkonzept und eine Unternehmensbewertung gefordert.

Auch die geplante Proporz-Direktoriumsbesetzung der Stadthalle, deren öffentliche Diskussion nun wenigstens zu ersten angeblichen Rückzügen führte, war von den Liberalen heftig kritisiert worden.

"Neben einer Unternehmensbewertung durch unabhängige Wirtschaftstreuhänder muß auch eine umfassende Gebarungskontrolle stattfinden", forderte Alkier, der darauf verwies, daß bei den Vereinigten Bühnen diese zuletzt regelmäßiger als bei der Stadthalle stattgefunden hatten. "Wenn Stadträtin Laska eine dementsprechende Überprüfung nicht von sich aus beauftragt, werden wir dies bei der Kontrollausschuß-Sitzung im Februar thematisieren", so Alkier abschließend.

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