Expertentagung zu den EU-Strukturfonds:

Pröll: Wirtschaftliche Situation der Regionen beachten

St.Pölten (NLK) - Die Strukturfonds (EFRE, ESF, EAGFL) der Europäischen Union für die Jahre 2000 bis 2006, die die Entwicklung der verschiedenen Regionen Europas forcieren sollen, waren heute Thema eines Fachseminars in St.Pölten, bei dem 150 Experten aus allen Bundesländern, des Bundes und der Österreichischen Raumordnungskonferenz diskutierten. Schwerpunkt dabei waren die Grundprinzipien der neuen Strukturfonds, die neu gestalteten Ziel 2-und Ziel 3-Gebiete, das neue Förderprogramm für den ländlichen Raum und die Reform der Gemeinschaftsinitiativen INTERREG III und LEADER.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll skizzierte die Schwerpunkte der niederösterreichischen Außenpolitik: "Wir wollen unsere Rolle in Europa festigen, von einer Grenzregion zu einer Kernregion werden und uns auf die EU-Erweiterung vorbereiten." Für Niederösterreich als Agrarbundesland Nummer eins hätten die Förderungen über die Strukturfonds daher eine besondere Bedeutung. Vor allem muß die neue Förderkulisse auf die wirtschaftliche Situation Niederösterreichs abgestimmt sein. Immerhin hätte Niederösterreich eine 414 Kilometer lange EU-Außengrenze. Auch Übergangsfristen in der Landwirtschaft und bei den Migrationsbewegungen seien notwendig. Pröll: "Mit entsprechenden Programmen werden wir unsere Chancen nützen und die Risiken minimieren."

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