Kröll: Die Tourismus-Erfolge kommen nicht von ungefähr

Eine der wenigen Branchen, die tausende Arbeitsplätze schafft - Halten des Qualitätsstandards kostet 20 Mrd S pro Jahr

pwk - Die erfreulichen Erfolge bei Nächtigungen und Deviseneinnahmen im vergangenen Jahr sind sicher in erster Linie ein Erfolg der österreichischen Tourismusindustrie mit ihren mehr als 80.000 Betrieben und mehr als 160.000 Mitarbeitern. Diese Erfolge kommen natürlich nicht von ungefähr: Österreich ist eines der Länder mit dem höchsten Ausbildungsstand im Tourismus, der überwiegende Teil der heimischen Unternehmer und ihrer Mitarbeiter ist fachlich äußerst qualifiziert. Mit mehr als 11.500 Lehrlingen und 8.400 Schülern in 57 Höheren Lehranstalten und Fachschulen steht die künftige Fremdenverkehrselite schon in den Startlöchern, erklärte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, am Montag im Rahmen einer ÖW-Pressekonferenz vor in- und ausländischen Journalisten anläßlich der Tourismusbörse "atb" in Innsbruck. ****

Diese Qualität schafft auch sichere Arbeitsplätze. Etwa 400.000 bis 500.000 Personen sind in Tourismus und Freizeitwirtschaft beschäftigt (einschließlich der Unternehmer und Familienmitglieder). Der Fremdenverkehr ist eine der ganz wenigen Branchen, die auch in den vergangenen Jahren tausende neue Arbeitsplätze geschaffen haben (16.000 seit 1990).

"Unsere Qualitätsstrategie geht vor allem in die Vernetzung des touristischen Angebotes und in die Kooperationen, in denen wir eine gute Möglichkeit sehen, die kleinen Strukturen im Tourismus auszugleichen. Die Investitionen gehen nahezu ausschließlich in die Verbesserung der Qualität und in die Adaptierung der bestehenden Substanz. So haben die Betten im 4- und 5-Sterne-Bereich seit 1990 von 141.000 auf 178.000 zugenommen. Der Anteil der Übernachtungen in diesen Häusern ist von 30 auf 40 Prozent gestiegen", führte Kröll aus. Die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Qualitätsstandards koste jährlich 20 Milliarden Schilling.

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