SPNÖ-Frauen: Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Die weitere Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich ist dringend notwendig. Unser Ziel ist es, die flächendecke landesweite Versorgung mit
qualitativ hochwertigen und flexiblen
Kinderbetreuungseinrichtungen zu erreichen und auch mit Landesmitteln jene Familien ausreichend zu fördern, die unserer sozialen Hilfe
bedürfen”, stellt die Vorsitzende des SP-Frauenkomitees Gmünd, Hannelore Parnigoni, heute fest. Die familienpolitische Offensive der NÖ Sozialdemokraten kommt daher zu rechten Zeit, wobei die zentralen Forderungen sicher die Anhebung der NÖ-Familienhilfe von derzeit durchschnittlich 2.200 Schilling auf die Höhe des von der SPÖ geforderten höheren Karenzgeldes von mindestens 6.000 Schilling ab 1.1.2000 und die Ausweitung des Bezieherkreises durch Anhebung des gewichteten Pro-Kopf Einkommens sind.****

Weiters soll es mehr Geld für Unter-Dreijährige geben. Die privaten und kommunalen Betreuungseinrichtungen für Unter-Dreijährige sollen durch das Land mit den Kindergärten finanziell gleichgestellt werden, um eine optimale Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen zu ermöglichen, sollen in den Kindergärten sogenannte "Kiddy-Gruppen” eingerichtet werden. Mit der Gründung von Kinderbetreuungsverbänden soll das Angebot für die Eltern - vor allem im ländlichen Raum – verbessert werden und die Ressourcen der Gemeinden mit sogenannten Kinderbetreuungsverbände besser genutzt werden. Mit der weiteren Flexibilisierung der Öffnungszeiten sollen die Betreuungseinrichtungen noch besser den Bedürfnissen der Eltern angepaßt werden. Der jetzt von den Eltern zu bezahlende Betrag für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten von 13.00 bis 16.00 Uhr soll in Zukunft auch für die Betreuung in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr gelten.

"Auch bei der Tagesmütteraktion setzen die NÖ Sozialdemokraten wichtige Initiativen. Um eine möglichst optimale Kinderbetreuung
zu garantieren, soll es zu einer bundeseinheitlichen Ausbildung
für Tagesmütter/väter kommen. Weiters soll durch eine verpflichtende Anstellung bei Trägervereinen wie Volkshilfe, Caritas oder Hilfswerk sollen Tagesmütter/väter ab einer Betreuung von 2 Kindern sozial- und pensionsrechtlich abgesichert werden”, so Hannelore Parnigoni abschließend.
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