Kautz: Stronach-Wettprojekt darf umfassende Sportförderung nicht gefährden

Regionale Vereine und Klubs könnten "durch den Rost fallen"

St. Pölten, (SPI) - "Das Projekt des Industriemagnaten Frank Stronach, die Österreichische Bundesliga aufzukaufen und mittels eines eigenen Sportwetten-TV-Kanals verstärkt zu vermarkten, könnte für den Großteil des österreichischen Sports, insbesondere aber für die kleinen regionalen Vereine und Sportklubs fatale Folgen haben. Ein nicht unwesentlicher Teil der Finanzierung des Sports in Niederösterreich wird durch Zuschüsse aus der staatlichen Glückspielmonopolverwaltung und damit aus Spieleinnahmen, wie dem Lotto "6 aus 45" oder dem Totto bestritten. Ohne entsprechende Zuschüsse könnten viele Vereine nicht überleben oder dringend notwendige Investitionen finanzieren", stellt der Sportsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Herbert Kautz, heute fest.****

"Wenn es nun mittels des Stronach-Projektes zu einem "Wegbrechen" eines großen Anteils der Einnahmen aus dem Glücksspiel zu Lasten des größten Geldgebers des österreichischen Sports, den Österreichischen Lotterien, kommt und parallel dazu die Sportförderung auf die Spitzenklubs konzentriert wird, so ist dies unbestritten zum Nachteil der überwiegenden Anzahl der Sportausübenden und die kleinen Klubs und Vereine drohen sprichwörtlich "durch den Rost zu fallen". Viele müßten zusperren, der für alle Gesellschaftsschichten so wichtige Breitensport würde schweren Schaden nehmen. Ich apelliere an alle Sportverantwortlichen in Bund und Ländern, diese Gefahr zu sehen und rechtzeitig eine solche Entwicklung abzuwehren. Der Sport in Niederösterreich, ja in ganz Österreich kann nicht auf die Förderungen des Glücksspiels verzichten. Wenn diese Gelder rein in den Spitzensport kanalisiert werden sollen, droht ein "Ausbluten" des Sports in Österreich", so Abg. Kautz abschließend.
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