Abbruch der Lohnverhandlungen in der PPV-Industrie unverständlich

Fachverband der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie kritisiert Vorgangsweise der Gewerkschaft Druck und Papier

Wien (Pwk) - Zum Abbruch der Lohnverhandlungen für die Papierverarbeitende Industrie Österreichs durch die Gewerkschaft Druck und Papier am 21. Jänner 1999 stellt der zuständige Fachverband PPV fest, daß die Vorgangsweise der Gewerkschaft unverständlich ist, zumal weitere Verhandlungstermine vorgesehen waren. ****

Das Arbeitgeberangebot lag zum Zeitpunkt des Abbruches gleichauf mit dem Abschluß der PPV-Angestellten im November 1998. Da seither die Inflationsrate gesunken ist, ergibt sich daraus sogar ein höherer Reallohnzuwachs.

In Anbetracht der Verschlechterung der Branchensituation der PPV-Industrie und des enormen europäischen Wettbewerbes ist das Verhalten der Gewerkschaft Druck und Papier nicht von Verantwortung für die Arbeitsplätze getragen.

Die Drohung mit Überstundenverweigerung und darüber hinausgehenden Maßnahmen kann nicht als Beitrag zu Sicherung von österreichischen Arbeitsplätzen gesehen werden, meint man dazu im Fachverband PPV.

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