Forschungsförderung für NÖ

Wenn die Bundesregierung versagt, muß das Land fördern

Wien (OTS) - "Die Koalitionsregierung hat wieder einmal in ihre Mottenkiste für Sprechblasen hineingeschaut und dort die verstaubten Versprechungen über die "Forschungsförderung" gefunden. Der liberale Bundesgeschäftsführer Kratky hat heute dazu die Chronologie dieser unglaubwürdigen Ankündigungspolitik in einer Presseaussendung geliefert," meldet sich Mag. Eugen Ruffingshofer als Stellvertreter der liberalen Landessprecherin für Niederösterreich, Liane Steiner, zum Thema. "Das sollte wenigstens für Niederösterreich der Anlaß sein, selbst mehr für die Forschung in unserem Bundesland zu tun. Das Land Oberösterreich ist dafür ein gutes Beispiel, wie ein Bundesland mit Forschungsförderung eine intelligente Wirtschaft wachsen läßt. Ein noch besseres Beispiel ist Bayern, das sich mit Forschungsförderung von einem Agrarland zu einem Land mit zukunftsträchtiger Wirtschaft mit wachsenden Arbeitsplätzen entwickelt hat. Inzwischen gedeihen in Bayern die mit Gentechnik verbesserten Industriekartoffeln erfolgreich. Sie wurden vor bald drei Jahren in Österreich berühmt, als sie unter dem Druck der damaligen Frau Minister Krammer (SPÖ) im Tullnerfeld wieder ausgegraben werden mußten. - Das ist ein besonders signifikantes Beispiel, wie die Bundes- und Landespolitik in Österreich zukunftsträchtige Forschungsprojekte aus dem Land vertreiben kann, indem sie im Chor der "Angstmacher" lauthals mitsingt und nichts unternimmt, der Bevölkerung mit Informationen ungerechtfertigte Ängste zu nehmen," sagt Ruffingshofer besonders in Richtung Landeshauptmann Pröll. Der Landeshauptmannist hat seiner doppelten akademischen Ausbildung alle Voraussetzungen, zumindestens die Forschung für die Landwirtschaft zu verstehen und massiv zu unterstützen. Die ist dringend notwendig, damit sich Österreich gegenüber den großen Agrarländern in der EU behaupten kann. "Niederösterreich ist auch ein Agrarland und hat zum Beispiel mit dem Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie in Tulln (IFA-Tulln) eine weltweit hoch angesehene Forschungsstätte, die von über sechzig Planstellen, die der damalige Wissenschaftsminister Busek (ÖVP) vor fast fünf Jahren versprochen hatte, bisher nur 24 Planstellen genehmigt bekam. Das ist ein konkretes Beispiel aus Niederösterreich über die ständig gebrochenen Koalitionsversprechen zur Forschungsförderung. Ein zweites Beispiel ist die "Technologiemilliarde", u.s.w...... LH Pröll hätte als starker ÖVP-Politiker schon längst seinen Einfluß über den ÖVP-Landwirtschaftsminister einsetzen können, daß der SPÖ-Wissenschaftsminister endlich die seit 1994 überfälligen Zusagen einlöst," findet Ruffingshofer als eine der vielen Möglichkeiten, wie sich ein Landeshaupmann für die Forschung in seinem Land stark machen könnte - wenn er wollte. "Ohne Forschung wird Niederösterreich nie zu den 10 besten Regionen der EU gehören, bestenfalls zu den 10 letzten!"

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag Eugen Ruffingshofer, Tel.: 02242-33308

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LFN/OTS