Wiener LIF: Noch immer keine Einigung über Abgrenzung der Parkraumbewirtschaftung im 3. Bezirk

Pöschl: "Svihalek braucht mehr als ein halbes Jahr zur Empfehlung des Parkpickerls!"

Wien (OTS) Im Mai vergangenen Jahres hatte sich die Bezirksverkehrskommission im 3. Bezirk für die Einführung des Parkpickerls ausgesprochen. Das Liberale Forum spielte in diesem Zusammenhang das Zünglein an der Waage, damit der Antrag zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung eine Mehrheit finden konnte. Aber erst mehr als ein halbes Jahr später werde der Beschluß durch Stadtrat Svihalek konkretisiert, kritisierte Gemeinderat Hanno Pöschl, Verkehrssprecher der Wiener Liberalen diese Vorgehensweise. "Sinnvoll wäre gewesen, wenn der 2., 20. und 3. Bezirk das Parkpickerl gemeinsam bekommen hätten", so Pöschl.

Darüberhinaus übte der liberale Verkehrssprecher Kritik an Stadtrat Svihalek, weil es nach dutzenden Sitzungen noch immer zu keiner Einigung über die genaue Abgrenzung der parkraumbewirtschafteten Zone im 3. Bezirk gekommen sei. Das Liberale Forum sprach sich grundsätzlich für eine flächendeckende Lösung im Gegensatz zur "Fleckerlteppich-Variante" der SPÖ aus. Folgende Kompromißvariante sei aber für die Liberalen vorstellbar: die Schaffung einer Parkraumbewirtschaftungszone mit den Grenzen Bezirksgrenze 1. Bezirk - Donaukanal - Südost-Tangente - Bezirksgrenze 4. Bezirk.

Svihalek habe - wie er meint - sein "Ziel in Fragen Parkraumbewirtschaftung mit einer flächendeckenden Parkraumbewirtschftung im 1. bis 9. und 20. Bezirk" sicher nicht erreicht, sagte Pöschl. "Erstens gibt es im 2., 3. und 20. keine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und zweitens ist nach Meinung der Liberalen in Sachen Parkraumbewirtschaftung noch einiges zu verbessern", so der liberale Verkehrssprecher, der auch diesbezügliche Vorstellungen der Wiener Liberalen konkretisierte.

"Unser nächstes Ziel ist eine Vereinheitlichung der Gültigkeitsdauer der bewirtschafteten Zonen", sagte Pöschl. Der erste Bezirk weiche von den übrigen nämlich insofern ab, als die Bewirtschaftungsdauer von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr gelte, während in den übrigen Bezirken von 9 bis 20 Uhr bewirtschaftet werde. "Nicht jedem sind die Bezirksgrenzen des 1. Bezirks vertraut. Dementsprechend gibt es immer wieder Probleme, die durch eine Vereinheitlichung der Betriebsdauer endlich beseitigt werden müssen", sagte Pöschl abschließend.

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