77 Prozent für weniger Lohn- und Sozialkosten

Wien (Pwk) - 46 Prozent der vom Fessel-GfK Institut für Marktforschung im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich bundesweit befragten 1.000 Österreicher halten die wirtschaftliche Lage kurzfristig für sicher und langfristig für unsicher. Immerhin 37 Prozent halten die wirtschaftliche Lage auch langfristig für sicher, während nur jeder siebente Österreicher die wirtschaftliche Lage auch kurzfristig für unsicher hält. ****

Vor dem Hintergrund einer tendenziell positiv gestimmten österreichischen Gesellschaft votieren sehr starke Mehrheiten für die folgenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen: Eine rasche Anpassung an zukünftige Herausforderungen (89 Prozent), starke Erleichterung für Unternehmensgründungen (85 Prozent), die Entlastung der Unternehmen von Lohn- und Sozialkosten (77 Prozent) und eine spürbare steuerliche Entlastung der Betriebe (77 Prozent).

Immerhin 69 Prozent fordern größere Gewinnmöglichkeiten für die Unternehmen und gleich 64 Prozent ein forscheres wirtschaftliches Umdenken in Österreich. Bloß 31 Prozent wünschen sich die Bundesregierung als Lenkungsinstanz in der Wirtschaft. Und neun von zehn Österreichern glauben an die Lebensfähigkeit jener Unternehmen, die sich sowohl bei den Produkten als auch bei den Arbeitstechniken am raschesten den Anforderungen der Zukunft anpassen.

Fühlt sich kaum jeder dritte Österreicher von einer Regierung gut geführt, die stärker lenkend ins wirtschaftliche Geschehen eingreift, so sind gleich 69 Prozent von der Qualifikation der heimischen Unternehmer überzeugt, während ebenfalls hohe 65 Prozent auf die wirtschaftspolitische Kompetenz der Sozialpartner setzen. Nur 24 Prozent der befragten Österreicher sind von der Steuerpolitik der Bundesregierung positiv beeindruckt, und immerhin etwas mehr als ein Drittel hat Vertrauen in die Politik der Gewerkschaften.
(Schluß) EH

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