Votruba: Muster-Kaufvertrag bei Gebrauchtwagen

Verwendung schützt vor unliebsamen Überraschungen

St.Pölten (NLK) - Allen Konsumentinnen und Konsumenten ist beim Erwerb eines gebrauchten Kraftfahrzeuges dringend anzuraten, einen "Muster-Kaufvertrag" zu verwenden, meinte heute Landesrätin Traude Votruba. Denn sonst ist der Kauf nur allzuoft mit Mängeln oder Komplikationen verbunden, wie sich aber leider meist erst nach der getroffenen Entscheidung herausstellt. Ein "Muster-Kaufvertrag" wurde im Auftrag von Bundesministerin Barbara Prammer erarbeitet und liegt seit einiger Zeit vor, erinnerte Votruba. Der Vertrag wurde vom Büro für Konsumentenfragen erstellt, das dabei mit dem ARBÖ, dem ÖAMTC und der Wirtschaftskammer zusammenarbeitete.

Und das sind die Vorteile dieses Vertrages:
Der Gebrauchtwagen muß beurteilt werden (Klasse 1 bis 4). Entfällt das, gilt die Klasse 2 (guter Zustand).
Ein Autofahrerklub oder eine Werkstätte macht eine Ankaufsüberprüfung. Wird nach Abschluß des Kaufvertrages eine wesentliche Abweichung vom vertraglich vereinbarten Zustand festgestellt, dann kann die Käuferin oder der Käufer vom Vertrag zurücktreten.
Wenn ein Eintauschfahrzeug bei einem Kauf eines Gebrauchtwagens zurückgegeben wurde, gilt eine besondere Regel: Hier muß der Händler den Schätzwert des Eintauschwagens feststellen. Der Schätzwert ist bereits im Kaufvertrag zuzusichern.

Der "Empfohlene Kaufvertrag", so das Gütezeichen, schützt vor unliebsamen Überraschungen beim Kauf von Gebrauchtwagen, hielt Landesrätin Traude Votruba fest. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollten daher auf die Verwendung des Musterkaufvertrages unbedingt bestehen. Angefordert kann der Vertrag unter anderem beim ARBÖ oder beim ÖAMTC werden und ist auch unter der Telefonnummer 01/71172/4700 erhältlich.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK