Wirtschaftspark Gmünd erhält Bahnanschluß

1,5 Millionen Regionalisierungsmittel für erste Ausbaustufe

St.Pölten (NLK) - In den Gemeinden Gmünd und Ceske Velenice enstand der erste grenzüberschreitende Wirtschaftspark zwischen einem EU- und einem Nicht-EU-Staat. Mittlerweile bestehen auf österreichischer Seite vier Betriebe mit rund 25 Beschäftigten und auf tschechischer Seite vier Betriebe mit 130 Mitarbeitern. Zudem wird auf österreichischer Seite ein Gründerzentrum betrieben, im dem zur Zeit elf Betriebe mit rund 85 Beschäftigten angesiedelt sind. Auf der Basis einer Feasibilitystudie vom April 1995 mit ergänzender Bedarfsschätzung und Break-Even-Analyse vom März 1997 soll nunmehr eine eisenbahnmäßige Verbindung zwischen dem Wirtschaftspark und dem Bahnhof Ceske Velenice hergestellt werden. Weil die Bahnerschließung des gesamten Parks realistischerweise nur von tschechischer Seite aus möglich ist, soll in einer ersten Ausbaustufe vorerst der tschechische Teil erschlossen werden.

Die NÖ Landesregierung hat daher kürzlich beschlossen, über die Access Industrial Park Austria GesmbH in Gmünd der Betreibergesellschaft auf tschechischer Seite, HPCV - Hospodarsky Ceske Velenive AG, 1,5 Millionen Schilling Regionalisierungsmittel zur Verfügung zu stellen, um auch für den österreichischen Teil des Wirtschaftsparks die Grundlage für einen Eisenbahnanschluß sicherzustellen.

Insgesamt sieht der Investitionsplan für das Projekt 52,8 Millionen Schilling vor, neben der Regionalförderung und Eigenmitteln in der Höhe von 3,6 Millionen Schilling rekrutieren sich die restlichen Mittel durch EU-PHARE CBC (36,9 Millionen Schilling) und der Republik Österreich ERP (10,8 Millionen Schilling). Geplanter Baubeginn ist 1999, die Fertigstellung ist für das Jahr 2000 vorgesehen. Vertraglich abgesichert ist, daß in einer weiteren Ausbaustufe die Bahnerschließung auf der österreichischen Seite des Wirtschaftsparks über das Anschlußgleis auf tschechischem Boden jederzeit und kostengünstig möglich ist.

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