Abbruch der Lohnverhandlungen Lohnverhandlungen zwischen Gewerkschaft Druck und Papier und den Arbeitgebern der Papierverarbeitenden Industrie wurden abgebrochen!

Wien (OTS) - Am 21. Jänner 1999 wurden nach zweitägiger Lohnrunde die Verhandlungen über den Lohn für 1999 abgebrochen. Obwohl die vergangenen wie auch die derzeit vorliegenden Wirtschaftsdaten für die Papierverarbeitende Industrie positiv sind, waren die Arbeitgeber nicht bereit, der Forderung der Gewerkschaft nach einer deutlichen Reallohnerhöhung nachzukommen. Dem Argument der Gewerkschaft, daß in den letzten drei Jahren sehr maßvolle Lohnerhöhungen abgeschlossen, und damit der Branche ein deutlicher Wettbewerbsvorteil innerhalb Europas ermöglicht wurde, stellten die Arbeitgeber folgenden Zynismus entgegen: "Unsere Produkte vertragen eben keinen höheren Lohnabschluß".

Da die derzeitige Auftragslage der Betriebe hervorragend ist, in den Betrieben tausende Überstunden geleistet werden müssen und das Arbeitszeitgesetz in vielen Unternehmungen sträflich mißachtet wird, werden die Arbeitgeber lt. Vorsitzenden Franz Bittner einige Zeit ohne Überstunden auskommen müssen. Darüber hinausgehende Maßnahmen schloß der Vorsitzende der Gewerkschaft Druck und Papier nicht aus.

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Peter Scherz, Sekretär der Gewerkschaft Druck und Papier,
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