VP-SALCHER: Behauptungen der Freiheitlichen entbehren jeder Grundlage

Wien (ÖVP-Klub). Als "den populistischen Versuch einer Instrumentalisierung einer ganzen Schicksalsgemeinschaft" bezeichnete der Vorsitzende des Kulturausschusses der ÖVP Wien,
Dr. Andreas SALCHER, die Reaktion der Freiheitlichen auf die Beantwortung einer Anfrage zur Errichtung eines Denkmals für
die Heimatvertriebenen in Wien. "Die Meinung der Freiheitlichen
zu diesem Mahnmal dreht sich wie immer wie ein Fähnlein im
Wind", so SALCHER.****

In der Anfragebeantwortung von Kulturstadtrat Peter MARBOE wurde
zu keiner einzigen materiellen Frage Stellung genommen, sondern
nur der formelle Ablauf vorgelegt. "Daher gab es - mit Ausnahme
der entbehrlichen freiheitlichen Wortmeldungen - auch keinerlei Diskussion darüber im Kulturausschuß", erklärte der ÖVP-Kultursprecher. Für alle ernst zu nehmenden Parteien war diese Frage daher durchaus ausreichend und zufriedenstellend
beantwortet.

"Es ist immer wieder erstaunlich, daß die Freiheitlichen bei
jeder sich bietenden (un-) passenden Gelegenheit Gedenkstätten fordern, sobald es aber zu einer Konkretisierung kommen könnte, derartige Vorhaben öffentlich als "Geldverschwendung"
anprangern", wunderte sich SALCHER. Gerade das Beispiel
Judenplatz habe gezeigt, daß solche emotionalen und unsachlich geführten Diskussionen in so heiklen Fragen derartigen Projekten nichts Gutes tun würden.

Die Vorgangsweise von Kulturstadtrat MARBOE sei daher auf jeden
Fall mehr als korrekt gewesen und biete keinen nachvollziehbaren Grund zur Kritik, schloß SALCHER.****

(schluß)

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