Kampichler zum Rechnungshof-Bericht: Pröll hätte sich einen Orden von der ÖBB verdient

Niederösterreich, 21.1.99 (NÖI) In seiner Rede zum Rechnungshof-Bericht über den Ausbau der Südbahn stellte der niederösterreichische VP-Nationalrat Franz Kampichler fest, daß Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll den höchsten ÖBB-Orden verdienen würde, denn Dank seiner Initiative ist es
gelungen, daß ein fruchtbringender Nachdenkprozeß über den SBT eingesetzt hat.****

"Der Rechnungshof-Bericht, der viele Bedenken des Landes Niederösterreich durch äußerst seriöse Recherchen bestätigt hat, bewirkt, daß nun viele vorher undenkbare Ideen salonfähig geworden sind und als echte Lösungsvarianten diskutiert werden", so Kampichler.

"Die Modernisierung der Aspangbahn wäre unter all den Möglichkeiten mit Sicherheit die zielführendste. Der Ausbau dieser Strecke würde dazu beitragen, daß neben der Verkehrsentlastung auf der Südbahn zusätzliche Lebensräume erschlossen werden. Der Raum Oberwart/Hartberg und das Wechselgebiet würden somit den Ballungszentren entscheidend näherrücken. Wochenpendler würden zu Tagespendlern und der Verkehr könnte von der Straße auf die Schiene verlegt werden. Zusätzlich würde dies eine Entlastung für die derzeit so unfallgefährdete Wechselstrecke auf der A2 bringen.

"Mit Nachdruck forderte Kampichler den Weiterbetrieb der Semmeringbergstrecke, die mit der Ernennung zum Weltkulturerbe
eine gewaltige Imagesteigerung erfahren hat. "Dem Rechnungshof
kann man nur Dank aussprechen, denn der objektive Bericht und die Ergebnisse, die mutig in der Öffentlichkeit vertreten wurden, zeigen, daß der Rechnungshof ein unabhängiges und wirksames Instrument für die Anliegen der Bürger ist", schloß Kampichler.
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