Bauer: Trassenvarianten zur Nordautobahn vorgestellt

Wichtigstes Infrastrukturprojekt zur Standortsicherung des Weinviertels

St. Pölten, (SPI) - "Bei einer Enquete im Bezirk Mistelbach im Rahmen der "EUREGIO Weinviertel" am 19. Jänner wurde Bürgermeistern und Gemeindemandataren erstmals drei konkrete Trassenvarianten für das wichtigste Infrastrukturprojekt des Weinviertels - die Nordautobahn -vorgestellt. Die von DI Helmut Oismüller in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich ausgearbeiteten Vorschläge werden nun in den kommenden Wochen auch in den betroffenen Gemeinden diskutiert. Das nächste Treffen ist für Mitte Februar angesetzt, wobei davon ausgegangen werden kann, daß dann bereits eine grundsätzliche Entscheidung betreffend der Trassenauswahl getroffen wird", informiert der Vorsitzende der "Europaregion Weinviertel", Landesrat Dr. Hannes Bauer.****

Die Varianten im Detail: Die Variante 1 verläuft von Mistelbach über Poysdorf nach Pohorelice in der Tschechischen Republik. Variante 2 verläuft ausgehend von Mistelbach über Poysdorf und Drassmarkt zur Tschechischen Grenze, verläuft dann parallel zum Grenzverlauf bis Pohorelice. Variante 3 hat den kürzesten Verlauf und zielt auf eine direkte Einbindung der "Nordautobahn" in das hochrangige Straßennetz der Slowakei ab. Die Variante verläuft über Mistelbach nach Poysdorf und Reintal nach Breclav.

"Durch den derzeit bestehenden Durchzugsverkehr wird die Lebensqualität der Bevölkerung in vielen Weinviertler Orten wesentlich beeinträchtigt. Um den Großraum des östlichen Weinviertels als Wirtschaftsstandort nicht nur zu erhalten, sondern für die Zukunft noch interessanter zu machen, ist eine leistungsfähige und hochwertige Straßenverbindung im östlichen Weinviertel notwendig. Diese Initiative der EUREGIO Weinviertel für eine hochrangige Straßenverbindung sind vorausschauende Planungen, um den Wirtschaftsstandort Weinviertel zu sichern, die Standortqualität auszubauen und auch die Gemeinden vom Durchzugsverkehr zu entlasten. Dabei muß festgestellt werden, daß die Verwirklichung der derzeit geplanten Ortsumfahrungen durch die Planung einer hochrangigen Straßenverbindung keinesfalls behindert oder verzögert werden dürfen, sinnvoll ist selbstverständlich eine mögliche Einbindung dieser Umfahrungen in eine Trassenvariante der Nordautobahn", so Landesrat Bauer abschließend.
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