Value at Risk - Evaluierung verschiedener Verfahren zur Einschätzung des Marktrisikos von Banken

. in der Publikationsreihe "Berichte und Studien", Heft 4/1998, erschienen.

Wien (OTS) - Seit 1. Jänner 1998 kann durch die 2. BWG-
Novelle die Bestimmung des Eigenmittelerfordernisses von
Banken, das zur Abdeckung des Marktrisikos des Handelsbuches
dient, anhand von sogenannten Value-at-Risk-Modellen erfolgen. Bezüglich der Wahl des konkreten Modells ist das Gesetz bewußt sehr liberal formuliert, da kein bestimmter Ansatz
vorgeschrieben wird.

Ziel der vorliegenden OeNB-Studie ist daher die Evaluierung
und der Vergleich von verschiedenen Verfahren zur Bestimmung
des Value at Risk (VaR). Untersucht werden drei Ansätze,
wobei alle Berechnungen für 1.000 aufeinanderfolgende Tage
von 19 zufällig ausgewählten Wechselkursportfolios und ein gleichgewichtetes Wechselkursportfolio bestehend aus
13 Währungen durchgeführt werden. Es ist zu betonen, daß das VaR-Konzept ein sehr sinnvolles Instrument zur Risikokontrolle
und Risikosteuerung des Marktrisikos von Banken darstellt.
Falls zur Schätzung durchgehend eine Methode herangezogen
wird, liefern Vergleiche zwischen verschiedenen Organisationseinheiten, Handelstischen etc. wichtige
Informationen für das Risikomanagement. Die Resultate
verdeutlichen jedoch, daß Vergleiche zwischen verschiedenen Kreditinstituten, die unterschiedliche Modelle verwenden, irreführend sein können, da an manchen Tagen sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Methoden auftreten können.

Nähere Details können dem gleichnamigen Beitrag, veröffentlicht in "Berichte und Studien", Heft 4/1998,
entnommen werden

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat des Direktoriums /
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.Nr.: (1) 404 20 DW 6666
http://www.oenb.co.atOesterreichische Nationalbank

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ONB/ONB