AUVA eröffnet zwei neue Servicezentren Ab Jänner 1999 verkürzen Außenstellen in St. Pölten und Oberwart Anreise- und Dienstweg

Wien (OTS) - Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, AUVA, will ihren Kunden und Partnern - vor allem aber den Versehrten - in Niederösterreich und im Burgenland den Weg zur zuständigen Landesstelle nach Wien ersparen bzw. verkürzen. Auch die Verfahrensabwicklung soll beschleunigt werden. Ab 7. Jänner 1999 stehen Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr Auskunft, Anlauf- und Servicestellen der AUVA im St. Pöltener Regierungsviertel sowie auf dem Oberwarter Hauptplatz zur Verfügung. Die feierliche Eröffnung mit den Landeshauptmännern findet am Freitag, dem 22. Jänner 1999, um 14 Uhr 30 in Oberwart, sowie am Montag, dem 25. Jänner 1999, um 11 Uhr in St. Pölten statt.

Die Festansprachen bei der feierlichen Eröffnung der ersten AUVA Außenstelle im Burgenland im überdachten Hof des Atriums halten Landeshauptmann Karl Stix, Oberwart's Bürgermeister Michael Racz, Wolfgang Haunsberger, Obmann der AUVA, Hofrat Wilhelm Thiel, Generaldirektor der AUVA, Kommerzialrat Walter Molnar, Vorsitzender der AUVA Landesstelle Wien, und Direktor Josef Müller, AUVA Landesstelle Wien. Danach werden die Räumlichkeiten ökumenisch von Stadtpfarrer Mag. Dr. Erich Seifner, Pfarrer Mag. Manfred Koch und Pfaffer Mag. Laszlo Guthy gesegnet und von den Ehrengästen besichtigt.

Zu den Festrednern im Milleniumssaal des Landhauses St. Pölten am 25. Jänner zählen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, St. Pöltens Bürgermeister Wilhelm Gruber, Wolfgang Haunsberger, Obmann der AUVA, Hofrat Wilhelm Thiel, Generaldirektor der AUVA, Kammerrat Walter Molnar, Vorsitzender der AUVA Landesstelle Wien, und Direktor Josef Müller, AUVA Landesstelle Wien. Die Räumlichkeiten der neuen Außenstelle im Tor zum Landhaus werden von Bischof Dr. Kurt Krenn und Superintendenten Mag. Paul Weiland gesegnet.

Für AUVA Direktor Josef Müller stellt die Eröffnung der Außenstelle einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Services für Schüler, Studenten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, vor allem aber für die Schwerversehrten im Burgenland dar: "Wo immer die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind, versuchen wir Opfern von Arbeitsunfällen, Berufserkrankungen und verletzten Schülern und Studenten so rasch als möglich zu helfen. In vielen Fällen wissen die Betroffenen und ihre Angehörigen nicht, daß sie einen Anspruch auf unsere Unterstützung haben. Mit Hilfe der Außenstelle hoffen wir, stärker im Burgenland präsent zu sein und die Informationslücken im Interesse des allgemeinen Sicherheitsniveaus rascher schließen zu können.

Abgesehen vom menschlichen Leid belasten Arbeitunfälle die österreichische Volkswirtschaft mit 25 Milliarden Schilling jährlich. Statistisch gesehen erleidet jeder Neunzehnte unselbständig Erwerbstätige im Burgenland beziehungsweise jeder Sechzehnte in Niederösterreich einen Arbeitsunfall. Im Burgenland passieren gesamt rund 5.700 Arbeitsunfälle bzw. Berufserkrankungen im Jahr. Pro Jahr werden gesamt rund 17.300 Arbeitsunfälle bzw Berufserkrankungen im Bereich der Außenstelle St. Pölten gemeldet; das sind 45 Prozent der jährlichen Versicherungsfälle in Niederösterreich. In den Bereich der zwei Außenstellen der Landesstelle Wien fallen pro Jahr rund 23.000 Arbeitsunfälle bzw Berufserkrankungen. Wer es allerdings nach Wien näher hat, ist nach wie vor direkt in der Landesstelle in der Webergasse im 20. Bezirk willkommen."

254.000 selbständig und unselbständig Erwerbstätige, Schüler und Studenten sowie 420 Schwerversehrte und 15.200 Unternehmer in den Bezirken Amstetten, Gmünd, Horn, Krems, Lilienfeld, Melk, St. Pölten, Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs, Waidhofen an der Thaya und Zwettl werden direkt von der Außenstelle St. Pölten betreut. Für alle anderen Bezirke Niederösterreichs ist nach wie vor die Zentrale der Landesstelle Wien, Webergasse 4-6, zuständig.

Gleichzeitig nimmt eine zweite Außenstelle in Oberwart die Betreuung von 119.000 selbständig und unselbständig Erwerbstätigen, Schülern und Studenten sowie von 200 Schwerversehrten und 6.400 Unternehmern im Burgenland auf.

Die Außenstellen werden von Peter Winkler (NÖ) und Franz Szaffich (Burgenland) geleitet. Sie sind wochentags von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Insgesamt achtundzwanzig Mitarbeiter - 18 in St. Pölten und 10 in Oberwart - stehen vorerst im besonderen für

*Fragen und Anträge in Leistungssachen nach Arbeitsunfällen
und Berufskrankheiten *Auskünfte und Beratung der Versehrten, aller Antragsteller und Leistungsempfänger

*Hilfe bei beruflicher und sozialer Rehabilitation
*Aktionen und Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

*Sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Fragen von Betrieben mit maximal 50 Mitarbeitern im Rahmen des "ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes" zur Verfügung.

*Weiters wird der Chefarzt der AUVA Landesstelle an bestimmten Tagen zur Beratung und für Visiten, zum Beispiel für Prothesenträger, anwesend sein.

Das AUVA-Zentrum in St. Pölten-Regierungsviertel, Wiener Straße 54, ist unter der Telefonnummer: 02742-258950, jenes in Oberwart, Hauptplatz 11, unter der Telefonnummer: 03352-35356, zu erreichen.

Für weitere Informationen oder Fotos wenden Sie sich bitte an Gabriela Würth, Gabriela Würth Kommunikation, unter 02242-38300 (FaxDW:-15).

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