Arbeitsprogramm 1999/2000 unterzeichnet

Pröll: Zusammenarbeit NÖ-Südmähren immer wichtiger

St.Pölten (NLK) - "Die Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und dem benachbarten Südmähren, die bis in das Jahr 1987 zurückreicht, hat zuerst durch den Fall des Eisernen Vorhanges, dann durch den EU-Beitritt Österreichs eine neue Dimension erhalten und gewinnt nunmehr im Hinblick auf die EU-Erweiterung weiter an Bedeutung. Wir haben die gemeinsame Chance, von Grenz- zu europäischen Kernregionen zu werden." Das betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute im NÖ Landhaus in St.Pölten. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Brünn, Dr. Petr Duchon, unterzeichnete er das gemeinsame Arbeitsprogramm für die Jahre 1999 und 2000. Es ist bereits das sechste zwischen dem Land Niederösterreich und dem sogenannten "Interessengebiet der Tschechischen Republik", das die grenznahen Bezirke umfaßt. Es sieht eine Reihe von konkreten Maßnahmen in den Bereichen Ökologie, Wirtschaft, Handel und Tourismus, Gesundheitswesen, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Verkehr, Regionalpolitik, Raumordnung, Dorf- und Stadterneuerung sowie Kultur, Erziehung und Sport vor, besonders forciert sollen auch PHARE-CBC und INTERREG-Projekte werden.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bezeichnete das neue Arbeitsprogramm als weiteren wichtigen Schritt im Rahmen der niederösterreichische Landes-Außenpolitik mit dem Ziel, einerseits die Zusammenarbeit mit den Nachbarn zu forcieren und andererseits die Position Niederösterreichs in Europa zu stärken. Als Schwerpunkte des neuen Arbeitsprogrammes nannte er die Weiterentwicklung im wirtschaftlichen Bereich, wobei besonders dem Tourismus eine gewichtige Rolle zukomme, die Forcierung grenzüberschreitender Organisationsstrukturen - etwa die EUREGIO Weinviertel-Südmähren, in die künftig auch das Waldviertel mit einbezogen werden soll - den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Umsetzung konkreter Projekte im Bereich der Alternativenergien. Dabei erwartet sich das Land auch wesentliche Beiträge des Bundes und der EU.

Oberbürgermeister Dr. Petr Duchon führte zwei Beispiele für die Bedeutung des Erfahrungs- und Informationsaustausches an, die Erarbeitung von Verkehrskonzepten und von Strategien zur Regionalentwicklung. Die Zusammenarbeit mit Niederösterreich habe bereits eine Katalysatorrolle bei der in der Tschechischen Republik heiß diskutierten Aufgabe, eine regionale Gliederung zu schaffen.

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