Bauwirtschaft ist wichtiger Konjunkturmotor in NÖ

Bauer will Schwerpunktaktionen bei Wohnbauförderung

St.Pölten (NLK) - "Das niederösterreichische Baugewerbe ist ein wichtiger Konjunkturmotor in Niederösterreich und trägt entscheidend zur Arbeitsmarktentwicklung bei", meinte Landesrat Dr. Hannes Bauer heute anläßlich der 13. Baustudienwoche des NÖ Baugewerbes in Puchberg am Schneeberg. Mit den jährlich 5 Milliarden Schilling Wohnbauförderung würde ein Investitionsvolumen von rund 17 Milliarden Schilling ausgelöst. Dieses Investitionsvolumen komme der gesamten Bauwirtschaft zugute und sichere so den Bestand von rund 25.000 Arbeitsplätzen pro Jahr im NÖ Baugewerbe. Bauer: "In den vergangenen fünf Jahren wurden 115.000 Wohnungen gefördert. Mit der sogenannten Basis- und der Superförderung sowie anderen Schwerpunktaktionen ist es gelungen, die klassische Wohnbauförderung zu einem flexiblen und marktorientierten Förderinstrument auszubauen." Laut Bauer ist auch die zukünftige Entwicklung abgesichert: Der Wohnbauförderungsbeirat habe im November 1998 beschlossen, heuer 18.768 Wohneinheiten zu fördern. Darin enthalten sind auch die Sanierung von über 7.000 älteren Eigenheimen und fast 3.000 älteren Genossenschaftswohnungen. "Außerdem werden wir auch im Rahmen der Ökologisierung des Wohnbaues Aktionen wie Solarenergie, Heizkesseltausch und Bauen mit Holz forcieren", erläuterte Bauer. Auch im Rahmen der Siedlungswasserwirtschaft würden über die Gemeinden rund 3 Milliarden Schilling Investitionsvolumen in wasserwirtschaftliche Ausbauprogramme laufen. Daß das Baugewerbe Probleme hat, gab Bauer allerdings zu. Die Zahl der Insolventen seien bedenklich, immerhin würden täglich in ganz Österreich zwei bis drei Betriebe zusperren. Land Niederösterreich und Bund würden daher nach Strategien suchen, um die Konjunktur in "Schwung zu halten". Der Ausbau des Schienennetzes sei beispielsweise eine wichtige Maßnahme. Bauwirtschaft und Politik müßten sich jedenfalls gemeinsam den Herausforderungen stellen.

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