Auer: Familienpolitische Offensive der NÖ Sozialdemokraten

Konservativen Bestrebungen mit offensiver Frauen- und Familienförderung entgegentreten

St. Pölten, (SPI) - "Die vorgestellten familienpolitischen Zielsetzungen der SPÖ-NÖ kommen rechtzeitig zu einem Zeitpunkt, wo konservative Kreise eine Zurückdrängung der Frauen, das Wiederentstehen von familiären Spannungsfeldern und die Wiedereinführung eines "überholten Rollenbildes" von Mann und Frau "predigen". Das von den NÖ Sozialdemokraten initiierte Familienpakete - so die Erhöhung des Karenzgeldes von derzeit 5.565 auf mindestens 6.000 Schilling, die Einführung von 2 Jahre Karenzgeld für AlleinerzieherInnen sowie die Erhöhung der NÖ-Familienhilfe von derzeit Maximum 3.500 Schilling auf die Höhe des Karenzgeldes von 6.000 Schilling sind Eckpunkte für die Familien, um ein sozial abgesichertes und erfülltes und selbstbestimmendes Leben zu führen. Um den Bezieherkreis der Familienhilfe auszuweiten fordert die SPÖ eine längst überfällige Anhebung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens und damit der Anspruchsberechtigung", stellte SP-Landtagsabgeordnete und SPNÖ-Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, heute bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz unter dem Titel "Familienpolitische Zielsetzungen der SPÖ" mit SPNÖ-Vorsitzenden Bundesminister Mag. Karl Schlögl fest.****

Angesicht der sich ständig ändernden Herausforderungen in der Arbeitswelt ist auch eine Flexibilisierung der Karenzzeitregelungen ein Gebot der Stunde. Ein Recht auf Teilzeitkarenz würde Müttern und Vätern neue Wege einer besseren Familien- und Berufsplanung eröffnen. Die Ausdehnung der Behaltepflicht nach der Karenzzeit von derzeit 4 auf 26 Wochen und ein Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit, wie dies die SPÖ-NÖ fordert, bedeutet eine fundamentale Verbesserung der sozial-und arbeitsrechtlichen Absicherung von Müttern und Vätern.

"Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der familienpolitischen Offensive der NÖ Sozialdemokraten ist die Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich. Aktiv gefördert werden soll die Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Gruppen" für die Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen und eine Qualifikationsoffensive bei Tagesmüttern und -vätern. Die bestmögliche Betreuung der Kleinsten muß uns einfach etwas wert sein, deshalb soll es zu einer bundeseinheitlichen Ausbildung von Tagesmüttern/vätern kommen. Einhergehend damit ist eine Verbesserung der sozialen Absicherung der Tagesmütter und -väter eine Forderung, die es im Sinne der in diesem Bereich Beschäftigten zu verwirklichen gilt", so Auer weiter.

"Für die Gemeinden soll parallel dazu die Leistungserbringung im Bereich der Kinderbetreuung erleichtert werden. Durch die Möglichkeit der Schaffung von "Kinderbetreuungsverbänden" sollen vor allem im ländlichen Raum die Ressourcen besser genützt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Gewalt jedweder Form in der Familie. Um in akuten Notfällen erste Hilfe für Opfer der Gewalt in der Familie zu bieten, fordert die SPÖ NÖ die Errichtung von zwei Kriseninterventionsstellen, wobei auch das Land seinen Beitrag leisten muß", so die SP-Sozialsprecherin abschließend.
(Schluß) fa

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