Schlögl: Mehr Förderung für die niederösterreichischen Familien - 4 - Forderungen im Detail: "Halt der Gewalt" in der Familie

Niederösterreich (OTS-SPI) "Für uns Sozialdemokraten ist
und darf Gewalt im Privatbereich keine Privatsache sein - sie
geht uns alle an", nannte Schlögl als einen weiteren
Schwerpunkt der familienpolitischen Ziele der SPÖ die
Bekämpfung familärer Gewalt: "Die zunehmende Gewalt-
bereitschaft in den Familien ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem: Im Durchschnitt 55 mal am Tag
(oder ca. 20.000 mal im Jahr) intervenieren Polizei und
Gendarmerie bei familiären Streitigkeiten."

Und weiter: " Wir Sozialdemokraten werden alles
daransetzen, die Gewalt in den Familien zu bekämpfen und
das Netz von Interventionsstellen, in denen Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, beraten und unterstützt
werden, mit finanzieller Unterstützung des Innenministeriums
und der Frauenministerin über ganz Österreich zu ziehen.
Deshalb fordert die SPÖ-NÖ, daß auch in Niederösterreich Kriseninterventionsstellen, an denen sich das Land finanziell beteiligen soll, eingerichtet werden. Einen entsprechenden
Antrag wird die SPÖ in den NÖ-Landtag einbringen."
(schluss)

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