Schlögl: Mehr Förderung für die niederösterreichischen Familien - 3 - Forderungen im Detail: NÖ-Kinderbetreuung muß verbessert werden

Niederösterreich (OTS-SPI) "Die weitere Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich ist dringend notwendig.
Unser Ziel ist es, die flächendecke landesweite Versorgung mit qualitativ hochwertigen und flexiblen Kinderbetreuungs-einrichtungen zu erreichen und auch mit Landesmitteln jene
Familien ausreichend zu fördern, die unserer sozialen Hilfe bedürfen", stellten Sschlögl und Auer fest.

Als konkrete Forderungen der SPÖ nannten sie folgende
Themen:

- Anhebung der NÖ-Familienhilfe: Die NÖ-Familienhilfe
soll von derzeit durchschnittlich 2.200 Schilling
(Minimum 1.000 Schilling, Maximum 3.500 Schilling) auf die Höhe des von der SPÖ geforderten höheren Karenzgeldes von

6.000 Schilling ab 1.1.2000 angehoben werden.

- Ausweitung des Bezieherkreises: Der Bezieherkreis
der Familienhilfe des Landes soll durch Anhebung des

gewichteten Pro-Kopf Einkommens erweitert werden.

- Mehr Geld für Unter-Dreijährige: Die privaten und kommunalen Betreuungseinrichtungen für Unter-
Dreijährige sollen durch das Land mit den Kindergärten finanziell gleichgestellt werden.

- Kiddy-Clubs: Um eine optimale Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen zu ermöglichen, sollen in den Kindergärten Kiddy-Gruppen eingerichtet werden.

- Gründung von Kinderbetreuungsverbänden: Um das
Angebot für die Eltern zu verbessern (vor allem im ländlichen Raum) und die Ressourcen besser zu nutzen, sollen Kinderbetreuungsverbände (wie Schulverbände) gegründet werden.

- Flexiblere Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten der Kindergärten sollen den Bedürfnissen der Eltern noch besser angepaßt werden.

- Erweiterung der Nachmittagsbetreuung: Der jetzt von
den Eltern zu bezahlende Betrag für die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten von 13.00 bis
16.00 Uhr soll in Zukunft auch für die Betreuung in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr gelten.

- Qualifikation der Tagesmütter (-väter): Um eine möglichst optimale Kinderbetreuung zu garantieren, soll
es zu einer einheitlichen Ausbildung für Tagesmütter (- väter) kommen.

- Absicherung der Tagesmütter (-väter): Durch eine verpflichtende Anstellung bei Trägervereinen wie Volkshilfe, Caritas oder Hilfswerk sollen Tagesmütter (-väter) ab einer Betreuung von 2 Kindern sozial- und pensionsrechtlich abgesichert werden.
(Fortsetzung folgt)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN