Hofbauer fordert Ende mit dem Semmering-Wahnsinn

Vernichtende Rechnungshofkritik müssen auch Sozialisten akzeptieren

Niederösterreich, 20.1.99 (NÖI) Ein Ende mit dem "Semmering-Wahnsinn" und der Ignoranz der unbelehrbaren Semmeringtunnel-Befürworter fordert der Verkehrssprecher der VP NÖ, Johann Hofbauer, anläßlich der Debatte über den Rechnungshofbericht zum Semmering-Bahntunnel. "Endgültiger Baustopp und Inangriffnahme der Alternativen sind gefragt!"****

Die vernichtende Kritik des Rechnungshofes zum Semmering-Bahntunnel, die eindeutig die Denkfehler der Tunnelbefürworter aufzeigt und die Unfinanzierbarkeit und Unwirtschaftlichkeit nachweist, müßte auch die Sozialisten von der Nutzlosigkeit ihres Prestigeprojektes überzeugen. Es kann nicht sein, daß ein sinnloses Projekt auf Kosten der Steuerzahler und auf Kosten hunderttausender Pendler, ohne Rücksicht auf Verluste,
durchgezogen werden soll. Auch die beiden Niederösterreicher auf Bundesebene - Bundeskanzler Klima und Innenminister Schlögl -müssen sich endlich klar gegen dieses Projekt aussprechen. Wer es wirklich mit den Sorgen der niederösterreichischen Bevölkerung ernst meint, muß gegen dieses Projekt auftreten. Zahlreiche wichtige Nahverkehrsprojekte werden blockiert, weil das Geld für eine Röhre durch den Semmering, der es ermöglicht um 20 Minuten schneller in Triest zu sein, reserviert wird", so Hofbauer weiter.

"Die Niederösterreicher brauchen keine Fahrtverkürzung von Wien und Triest, die Niederösterreicher brauchen eine vernünftige Nord-Süd-Verbindung und die Inangriffnahme ihrer Nahverkehrsprojekte. Längst könnten die Alternativen zum Semmering-Bahntunnel, die von namhaften Experten ausgearbeitet wurden, in Angriff genommen werden", betonte Hofbauer.
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