Schlögl: Mehr Förderung für die niederösterreichischen Familien - 2 - Forderungen im Detail: Familie und Beruf vereinbar machen

Niederösterreich (OTS-SPI) "Eines unserer zentralsten familienpolitischen Ziele ist es, alles dafür zu tun, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchzusetzen,
Es geht hier vor allem darum, Frauen mit Kindern echte Berufs-
und somit Zukunftsperspektiven zu bieten, ohne daß deswegen
die Kinder zu kurz kommen", hielten Schlögl und Auer fest.

Als wichtigste Forderungen nannten sie:

- Erhöhung des Karenzgeldes: Das Karenzgeld soll von derzeit 5.565 auf 6.000 Schilling angehoben werden.

- 2 Jahre Karenzgeld für AlleinerzieherInnen: Um AlleinerzieherInnen in Zukunft noch besser zu
unterstützen, soll für diese Gruppe das Karenzgeld bis
zum 2. Geburtstag des Kindes bezahlt werden.

- Erhöhtes Karenzgeld neu regeln: Auch für Frauen, die den Kindesvater nicht nennen, sich aber verpflichten,
den erhöhten Betrag später zurückzuzahlen, soll der Anspruch auf erhöhtes Karenzgeld bestehen.

- Flexiblere Karenzzeitregelungen: Um besser auf individuelle Bedürfnisse von Eltern eingehen zu können, sollen flexiblere Karenzzeitregelungen und ein Rechtsanspruch auf Teilzeitkarenz eingeführt werden.

- Soziale Absicherung nach der Karenz: Durch eine
Ausdehnung der Behaltepflicht auf 26 Wochen nach der Karenzzeit soll für eine noch bessere arbeitsrechtliche Absicherung gesorgt werden.

- Rechtsanspruch auf Teilzeit-Arbeit: Um auch nach der Karenzzeit eine optimale Betreuung des Kleinkindes
durch die Eltern zu gewährleisten, soll für beide Elternteile bis zum 6. Geburtstag des Kindes ein Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit mit Rückkehrrecht auf einen Vollzeitarbeitsplatz eingeführt werden.

- Rechtsanspruch auf qualifizierte Betreuung: Generell
soll jedes Kind das Recht auf eine qualifizierte
Betreuung haben.

- Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen: Durch
einen forcierten weiteren Ausbau der Kinderbetreuungs-einrichtungen soll für eine flächendeckende, ausreich-ende und qualitativ hochwertige Betreuung aller Kinder gesorgt werden.

- Wiedereinstieg in den Beruf: Durch Schulungen und Förderprogramme sollen Frauen beim - auch späteren -Wiedereinstieg in den Beruf aktiv unterstützt werden. (Fortsetzung folgt)

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