Die Suche nach dem verlorenen Paradies

Landesausstellung 2000 gilt der Kultur im Spiegel der Klöster

St.Pölten (NLK) - Die kulturelle Prägung der europäischen Länder, aber auch ihre Wirtschaft und die Wissenschaft wären ohne das Wirken der Klöster undenkbar. Die Ordensgründer und ihre Klöster haben durch die Verkündigung der christlichen Botschaft Europa entscheidend geprägt. Der Beweis dafür wird bei der NÖ Landesausstellung 2000 im Stift Melk angetreten, die den Titel "Die Suche nach dem verlorenen Paradies - Europäische Kultur im Spiegel der Klöster" trägt. Sie wird vom 15. April bis 15. November 2000 gezeigt und gibt Gelegenheit, das Benediktinerstift Melk von seiner glanzvollsten Seite kennenzulernen. Denn zum erstenmal werden auch die barocken Kellerräume des Stiftes und die Parkanlage nach gründlicher Sanierung für den Besucher geöffnet. Miteinbezogen wird auch der Gartenpavillon des Stiftes mit den Fresken von Johann Bergl.

In der Ausstellung werden Kunstschätze aus den bedeutendsten kirchlichen und öffentlichen Sammlungen des In- und Auslandes gezeigt werden. Sie geben Zeugnis von den kulturellen Leistungen der Klöster in Europa. Der Ausstellungstitel nimmt Bezug auf die Suche des Menschen nach dem paradiesischen Urzustand, der aber in der christlichen Religion nicht im Diesseits erreicht werden kann. Zu sehen ist, wie sich diese Prägung Europas durch das Wirken der Klöster vollzog, wie Mönche das Land urbar machten, wie Sozialstrukturen entstanden und Kranke, Arme und Verfolgte Hilfe und Zuflucht hinter Klostermauern fanden. Gezeigt wird auch, welch bedeutende Auftraggeber die Klöster für Architekten, Maler und Musiker waren. Mönche legten Chroniken an, sammelten das Wissen und bewahrten es für die Nachwelt. Sie waren somit auch Zentren für Erziehung, Unterricht und Wissenschaft. Diese Bedeutung ist auch heute noch spürbar.

Ein Informationsprospekt über die NÖ Landesausstellung 2000 wurde dieser Tage auf den Markt gebracht und liegt in allen kulturellen Institutionen des Landes auf. Nähere Auskünfte erteilt das Stift Melk, Telefon 02752/52312-225.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK