Prokop, Prammer, Votruba:

Bestand der Frauenberatungsstellen gesichert

St.Pölten (NLK) - "Die Frauenberatungsstellen sind in den letzten zehn Jahren auch in Niederösterreich zu einer wichtigen Anlaufstelle für alle Frauen mit Problemen geworden. Wir sind uns daher darüber einig, daß ihr Weiterbestand nicht in Frage gestellt werden kann", fassen Bundesministerin Barbara Prammer, Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrätin Traude Votruba das Ergebnis des gestrigen Gespräches über die Finanzierung und Organisation der Frauenberatungsstellen in Niederösterreich zusammen.

In Niederösterreich gibt es in Hollabrunn, Amstetten, Zwettl, Gänserndorf, Neunkirchen, Mödling und Wiener Neustadt Frauenberatungsstellen. Diese sieben Beratungsstellen werden vom Bund, vom Arbeitsmarktservice NÖ und vom Land Niederösterreich finanziell unterstützt. Prammer, Prokop und Votruba haben sich mit dem AMS NÖ darauf geeinigt, diese sieben Frauenberatungsstellen 1999 und in den nächsten Jahren so zu unterstützen, daß eine Existenzsicherung gewährleistet ist.
Die Frauenberatungsstellen haben 1998 vom Land Niederösterreich insgesamt 2,7 Millionen Schilling erhalten. Die Beratungsschwerpunkte der Frauenberatungsstellen liegen bei den Themen
Gewalt und sexuelle Ausbeutung
psychische und familiäre Probleme
Wiedereinstieg in den Beruf und Arbeitssuche
Sprachkurse für Ausländerinnen

"Wenn in Zukunft auch noch Mehrgleisigkeiten vermieden und gleichzeitig Mindest-standards in der Beratung eingeführt werden können, kann die Unterstützung der öffentlichen Hand für die Frauenberatungsstellen und ähnliche Serviceeinrichtungen für Frauen noch wirksamer gestaltet werden", sind sich alle drei Frauenpolitikerinnen einig.

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