Gewerbeverein: Lehrlingsproblem mit Grips lösen!

Wien (OTS) Eine Enquete im Palais Eschenbach des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) erbrachte gestern nachmittag effektive und effiziente Lösungsansätze des Lehrlingsproblems - Ansätze, die nicht unbedingt Milliarden kosten. Unter der Moderation von ÖGV-Präsidialrat Mag. Klaus Daubeck (gleich-zeitig auch Landesvorsitzender des Wiener Familienbundes) saßen am Dis-kussionstisch: Vertreter des Wiener Stadtschulrates, des Institutes für Bildungsforschung (ibw), zwanzig engagierte Vertreter des Lehrkörpers der Hauptschule Brüßlgasse unter der Leitung deren Direktors, Herrn Karlheinz Fiedler, Vertreter des Wiener Jugendamtes und Unternehmer aus dem Kreis des ÖGV. Nicht gesichtet wurden zahlreiche eingeladene Spitzen-Bildungspolitiker. Fazit des Problemlösungsgremiums:

* Fortsetzung der Test-Einstellinterviews der Hauptschulabgänger. Man muß im Bewerbungsgespräch seine Persönlichkeit und Qualifikationen selbstbewußt und glaubhaft darstellen, will man eine Lehrstelle. 1998 haben die mehr als hundert Teilnehmer ausnahmlos Ausbildungsstellen gefunden.

* Die Einbeziehung polytechnischer Lehrgänge in das ÖGV-Programm ist vorgesehen.

* Vertiefung und Verbreiterung dieser Aktion 1999. Es werden noch mehr Schulen in das Programm einbezogen. Ein Follow-up ist geplant.

* Stärkere Einbindung von Berufsschullehrern.

* Eltern sollen es sich nicht so leicht machen, ihre Kinder einfach der Schule zu überantworten, damit diese deren Berufsweg organisiert. Eltern werden daher in die Veranstaltung 'Test-Bewerbungsgespräch' stark miteinbezogen.

* Der ÖGV wird sich künftig als Lobbying-Organisation noch stärker als bisher für die beruflichen Anliegen der Schulabgänger und Lehrlinge einsetzen.

'Wir können den Schülern nur die 'Stützräder' anbieten", so Direktor Fiedler, 'Rad fahren müssen sie selbst lernen'. Ein gelungenes Schlußwort einer harmonischen Problemlösungsveranstaltung, die nicht in parteipolitisches Gezänk ausartete. Jeder war sich bewußt, daß hier ein wesentlicher Beitrag zur Lösung des Lehrlingsproblems gesetzt wurde. Ein Beitrag, der wenig kostet, aber das Ergebnis eines kollektiven kreativen Prozesses war. Über die folgenden Veranstaltungen werden wir die Kollegen von den Medien laufend informieren.

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