FCG an den Finanzminister: "ÖGB-Steuervorschläge liegen am Tisch!

ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer fordert deutliche Entlastung der Arbeitnehmerhaushalte! Wien (OTS) - "Für die Christlichen Gewerkschafter steht fest, daß vor allem die Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen von der Steuerreform profitieren müssen", erklärte heute ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer. Da es in den letzten Jahren zu einer Verdoppelung des Lohnsteueraufkommens gekommen ist, sei es jetzt notwendig und der richtige Zeitpunkt, eine nachhaltige Senkung der Lohnsteuer durchzuführen. "Aus der Sicht der FCG ist eine Steuerreform finanzierbar und mit dem Ziel der Budgetkonsolidierung vereinbar", so Neugebauer, der in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer effektiven Steuerbetrugsbekämpfung bekräftigte. Nachdem die von Finanzminister Rudolf Edlinger eingesetzte Steuerreformkommission eher Verwirrung stiftete und sich die meisten Vorschläge als untauglich erwiesen, appellierte der ÖGB-Vizepräsident an den Finanzminister, die vom ÖGB eingebrachten Punkte zur Steuerreform zu Berücksichtigen. So fordert die FCG neben einer kräftigen Lohnsteuersenkung die Entlastung des Faktors Arbeit, eine Überarbeitung des Gebührenrechts, eine Besteuerung von Spekulationsgewinnen sowie Maßnahmen gegen den Steuerbetrug. Neugebauer machte abschließend deutlich, daß mit einer bloßen Erhöhung der Absetzbeträge - so wie sie der Finanzminister angedacht hatte - keine erfolgreiche Steuerreform zu machen sei. Eine spürbare Entlastung für die Arbeitnehmer könne nur über eine Tarifsenkung erzielt werden. (Schluß)

Rückfragehinweis: FCG

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