Posch: VP behindert Personalwünsche Schlögls im Ministerrat

Niederösterreich (OTS-SPI) "Wenn die Pröll-ÖVP tatsächlich ein Interesse an der Sicherheit in Niederösterreich hat, und
nicht nur daran, den erfolgreichen Niederösterreich-Minister Schlögl mieszumachen, weil sie ihn fürchtet, dann ist der Weg
ganz einfach: sie bräuchte nur auf die Bundes-ÖVP Druck zu
machen, daß diese nicht im Ministerrat gegen berechtigte Personalwünsche des Innenministers Stellung bezieht", sagte
heute der niederösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer
Oswald Posch zu der Aussendung von VP-Mikl-Leitner.

"Für die Pröll-ÖVP gibt es noch ein weiteres Betätigungsfeld, bei dem es um Sicherheit, nämlich um die militärische
Sicherheit, geht. Hier konstatieren nämlich die ranghöchsten Offiziere des Bundesheeres selbst katastrophale Folgen der Mißleistung von ÖVP-Verteidigungsminister Fasslabend. Dazu
hat man allerdings von der Pröll-Partei bis dato nichts gehört, scheinbar um das Klima, das seit der Landtagswahl, als der Bauernbündler Pröll über den ÖAAB bei Mandatsbesetzungen "drüberfuhr", herrscht, nicht noch weiter zu belasten", sagte er weiter.

"Daß die Kollegin Mikl-Leitner erst jetzt registriert, daß der Innenminister seit Monaten mehr Personal verlangt, ist ihr
Problem, aber keineswegs geeignet, daraus den Schluß zu
ziehen, daß damit die rein parteipolitisch motivierte Miesmacher-Kampagne von Pröll und Co. etwas zu tun hat",
stellte Posch abschließend fest.
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