ÖPU kritisiert Scholz-Vorstoß

Wien (OTS) - Für ein populistisches Manöver halten die Spitzen
der Österreichischen Professoren Union (ÖPU) die Idee des Wiener Stadtschulratspräsidenten, Schularbeiten und Tests bei einem Drittel "Nicht genügend" wiederholen zu müssen.

Helmut JANTSCHITSCH, der Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft, hält Maßnahmen zur Senkung der Schülerzahlen je Klasse und vermehrte Fördermöglichkeiten in kleineren Gruppen für weitaus sinnvoller. Azevedo WEISSMANN, der Vorsitzende des Zentralausschusses AHS, ist davon überzeugt, dass zusätzliche Budgetmittel die schulische Situation für alle (Schüler und Lehrer) verbessern würde.

Außerdem halten die beiden Standesvertreter fest, dass der Präsident des Stadtschulrats angebliche Missstände längst feststellen und beseitigen hätte können.

Eine Systemreform, die auch für zahlreiche Schüler eine Mehrbelastung durch mehr Schularbeiten brächte, ist abzulehnen. Unterstützung könnte Scholz bei der ÖPU dann finden, wenn er gemeinsam mit der Lehrervertretung verbesserte Rahmenbedingungen fordern würde.

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