ÖGJ: Gewaltige Unterstützungswelle für Lastenausgleichsmodell

40.000 UnterzeichnerInnen fordern Umsetzung von Lastenausgleich

liege - so die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) - Wien (ÖGB). Die sinkende Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen an der
momentan einseitigen Belastung ausbildender Betriebe. Die ÖGJ hat daher vergangenes Jahr ein neues Modell zur langfristigen Finanzierung der Berufsausbildung entwickelt. Das Modell sieht
eine gleichmäßige Aufteilung der Ausbildungskosten der dualen Berufsausbildung vor. Um die breite Zustimmung für dieses Modell aufzuzeigen, wurde eine Sammelaktion ins Leben gerufen, die beachtliche 40.000 Unterstützungsunterschriften hervorbrachte, die heute im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit ÖGB-Präsident und Nationalratsabgeordnetem Fritz Verzetnitsch präsentiert wurden.++++

Österreichweit sammelten Jugendliche der ÖGJ auf Veranstaltungen und Straßenaktionen auf Bierdeckeln Unterstützungsunterschriften. Bis Anfang dieses Jahres wurden 40.000
Unterstützungsunterschriften gesammelt. Auch eine Reihe
prominenter Politiker auf Bundes- und Landesebene wie
Bundeskanzler Viktor Klima, Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Bundesminister Werner Fasslabend unterstützten mit ihrer Unterschrift die Forderung nach einem Lastenausgleich.

Es wurden die Vorteile des Lastenausgleichs für die Unternehmen
und die Qualität der Berufsausbildung betont. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass am 22. Jänner 1999 im Zuge der Regierungsklausur in Bad Aussee rund 250 Jugendliche die 40.000 Unterschriften an die Bundesregierung übergeben werden.

Albert Maringer, Vorsitzender der ÖGJ, dazu: "Dieses Modell stellt eine faire Lösung dar, die das duale Berufsausbildungssystem in Österreich langfristig finanziell absichern kann", und weiter "Das Gewicht von 40.000 Unterstützungsunterschriften - viele davon auch von Politikern selbst - sollte nun endlich Grund genug sein, das Modell des Lastenausgleichs ernsthaft zu diskutieren."(zm)

ÖGB, 19. Jänner 1999 Nr. 11

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