Westbahnausbau: Trassenverordnung Hubertendorf-Blindenmarkt

Bürgerinformationsveranstaltung in Blindenmarkt

St.Pölten (NLK) - Am vergangenen Donnerstag fand in Blindenmarkt eine erste Information der Gemeindeverantwortlichen zu der vom Verkehrsministerium kürzlich erlassenen Trassenverordnung für den viergleisigen Ausbau der Westbahn im Abschnitt Hubertendorf-Blindenmarkt statt. Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens nach dem UVP-Gesetz ist zudem für Dienstag, 26. Jänner, um 19 Uhr im Gasthof Pitzl in Blindenmarkt seitens der HL-AG eine große Informationsveranstaltung für die Bevölkerung vorgesehen.

Die Länge dieses Abschnittes beträgt rund 4,2 Kilometer, davon verlaufen knapp 2 Kilometer in einem Tunnel, der bei Hubertendorf von der bestehenden Trasse wegführt, um im Bereich des Bahnhofes Blindenmarkt wieder an die bestehende Strecke anzubinden. Die von einer Bürgerinitiative geforderte Trassenalternative fand aus Gründen erheblicher Grundwasserbeeinträchtigung, fehlender Lärmreduktion auf der bestehenden Strecke und 800 Millionen Schilling teurerer Errichtungskosten keine Berücksichtigung.

Aufgrund von Stellungnahmen u.a. der Gemeinde Blindenmarkt und des Landes Niederösterreich erbrachte das Bürgerbeteilungsverfahren jedoch einige Änderungen im Projekt, die befürchtete Auswirkungen auf die Bevölkerung minimieren sollen. So werden die Tunnelportale aus Lärmschutzgründen erheblich vorgezogen, Lärmschutzmaßnahmen auch an der bestehenden Strecke errichtet, der Blindbach im Sinne des Hochwasserschutzes großräumig verlegt und zusätzliche landschaftsgestaltende Maßnahmen gesetzt.

Nach der Trassenverordnung kann die Detailplanung zur Einreichung für die eisenbahnrechtlichen Bewilligungsverfahren erfolgen. Diese Planungen werden in enger Abstimmung mit der Gemeinde und der betroffenen Bevölkerung durchgeführt, die weiteren Planungsschritte werden voraussichtlich ab März öffentlich präsentiert und den Anrainern schriftlich mitgeteilt. Voraussichtlich Ende Mai wird die Einreichung zu diesen Bewilligungsverfahren erfolgen. Parallel zu den Planungen erfolgen die Grundeinlöseverhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK