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Deutsche Telekom Konzern

Vorläufige Eckdaten für das Geschäftsjahr 1998
(01.01.1998 bis 31.12.1998)
Deutliche Ergebnissteigerung von 27% gegenüber Vorjahr
Umsatz 3% höher als 1997
Wachsender Preisverfall im 2. Halbjahr
Starkes Kundenwachstum: ISDN + 38%,
T-Online + 42%,
T-D1 + 67

Die Deutsche Telekom AG gibt hiermit eine vorläufige Indikation für die Resultate des Konzerns im Gesamtjahr 1998 bekannt.

Die Deutsche Telekom betont, daß es sich um Ergebnisse auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen in der für den 15. April geplanten Bilanzpressekonferenz können sich Abweichungen ergeben.

Umsatz und Ergebnis 1. Januar - 31. Dezember

in Mrd. EUR bzw.DM Gesamtjahr 98 Gesamtjahr 97
Veränderung Umsatz EUR 35,64 EUR 34,56 3% DM 69,7 DM 67,6
Konzernüberschuß EUR 2,15 EUR 1,69 27% DM 4,2 DM 3,3

Der Umsatz im Geschäftsjahr 1998 konnte gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 35,64 Mrd. EUR / 69,7 Mrd DM gesteigert werden (+ 1,5% ohne Fakturierung der Umsätze von Wettbewerbern von 511 Mio. EUR / 1 Mrd. DM). Der Konzernüberschuß lag mit 2,15 Mrd. EUR / 4,2 Mrd. DM um rund 27% über dem Vorjahr.

Dies ist vor allem auf die Halbierung des kumulierten Defizits der verlustbringenden Aktivitäten gegenüber 1997, insbesondere bei den internationalen Beteiligungen (Asien), bei der Auskunft und den Endgeräten, zurückzuführen.

Personal und Finanzverbindlichkeiten
31.12.98 31.12.97 Veränd. Veränd.% Personal (ohne Matav)
179.500 191.000 -11.500 -6% Finanzverbindlichkeiten
(ohne Matav) in Mrd. EUR
39,58 44,18 -4,60 -10%
in Mrd. DM
77,4 86,4 -9,0

Zum 31.12.1998 reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav) um ca. 11.500 Mitarbeiter auf rund 179.500. Planmäßig erfolgte die Rückführung der Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav) um rund 10% auf 39,58 Mrd. EUR / 77,4 Mrd. DM. Im Konzern ergeben sich (mit Matav) Finanzverbindlichkeiten von 40,19 Mrd. EUR / 78,6 Mrd. DM. Saldiert mit den liquiden Mitteln erreichten die Finanzverbindlichkeiten (netto) zum Jahres-Ultimo 1998 im Konzern 33,23 Mrd. EUR / 65 Mrd. DM, was einen entscheidenen Schritt der Deutschen Telekom in ihren Bemühungen zum Schuldenabbau darstellt.

Kundenentwicklung in ausgewählten Diensten
in Mio.
31.12.98 31.12.97 Veränd. Veränd. % Telefonanschlüsse
46,5 45,2 1,3 3%
- davon ISDN Kanäle
10,1 7,3 2,8 38%
T-Online
2,7 1,9 0,8 42% Mobiltelefonkunden
5,8 3,8 2,0 53%
- davon T-D1
5,5 3,3 2,2 67%
Paging und sonst.
0,8 1,1 -0,3 -27% Mobilfunkkunden
Kabelanschlüsse
17,7 17,3 0,4 2%

Mit einer ISDN-Penetration von rund 22% aller Telefonkanäle liegt die Deutsche Telekom weltweit an der Spitze und verfügt mit 10,1 Mio. ISDN-Kanälen über mehr ISDN-Leitungen als USA und Japan zusammen. T-Online ist mit 2,7 Mio. Teilnehmern der größte europäische Online-Service-Provider und weltweit die "Nummer Zwei". Mit einem Netto-Zuwachs von 2,2 Mio. Teilnehmern haben sich noch nie so viele Neukunden für T-D1 entschieden wie 1998. Damit stellt die Deutsche Telekom abermals ihre Positionierung bei den Wachstumsträgern der Zukunft, auch im internationalen Vergleich, unter Beweis. Richtige Bewertung der Immobilien erneut bestätigt In einem aktuellen Gutachten einer weiteren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird bestätigt, daß die Bewertung des Immobilienvermögens der Deutschen Telekom bei der Eröffnungsbilanz sachgerecht und angemessen durchgeführt wurde.

Deutsche Telekom untersucht zukünftigen Kapitalbedarf -Entscheidung nicht getroffen

Die Deutsche Telekom prüft derzeit ihren zukünftigen Kapitalbedarf aufgrund potentieller Investitionsmöglichkeiten auf dem sich rasch entwickelnden globalen Telekommunikationsmarkt und die daraus resultierende Möglichkeit eines zweiten Börsengangs. Eine Entscheidung ist weiterhin nicht getroffen. Die Deutsche Telekom verfügt aus ihrem genehmigten Kapital noch über ein Volumen von 286,3 Mio. Aktien, das sie bis zum Jahresende 1999 ausnutzen kann. Als Teil der Postreform II hat sich die deutsche Bundesregierung als Hauptaktionär bereit erklärt, ihre Anteile nicht vor dem 31. Dezember 1999 über den Kapitalmarkt zu verkaufen. Dies gilt auch entsprechend für die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gehaltenen Aktien.

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