Koffler: "An der Meisterprüfung nicht rütteln"

SPÖ lenkt von den tatsächlichen Problemen am Arbeitsmarkt ab

Wien (PWK) - Als "Ablenkung von den tatsächlichen Problemen am Arbeitsmarkt" bezeichnet Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Karl Koffler Äußerungen von SP-Bundesgeschäftsführer Rudas, in denen dieser die Meisterprüfung in Frage stellt. Koffler ortet einen populistischen und politisch motivierten Vorstoß, der auch zeige, wie Leistung und Qualifikation in der SPÖ bewertet wird. ****

Insgesamt gehe Rudas' Argumentationslinie ins Leere. Zum einen habe bereits die Gewerbeordnungsnovelle 1997 durch die Schaffung von Teilgewerben wesentliche Erleichterungen für den Zugang in die Selbständigkeit gebracht, zum anderen werde von zahlreichen steuerlichen und administrativen Hemmnissen abgelenkt. "Diese sind es, die viele vom Schritt in die Selbständigkeit abhalten", kritisiert Koffler, der in diesem Zusammenhang wieder einmal bessere Möglichkeiten für die Eigenkapitalbildung von Unternehmen fordert.

Der Wirtschaftskammerpräsident hebt die Meisterprüfung vor allem als Qualitätsstandard für den Konsumenten hervor. Zudem sei sie auch ein unverzichtbarer Faktor für das hohe Niveau der Lehrlingsausbildung. "Was sonst als die Meisterprüfung soll garantieren, daß Österreichs Berufsnachwuchs auch in Zukunft zur Weltelite zählt," fragt sich der Präsident.

Koffler weist auch darauf hin, daß sich gerade die Wirtschaftskammer Kärnten der angehenden Jungunternehmer besonders annimmt. "Mit dem Gründerzentrum im WIFI helfen wir angehenden Unternehmern intensiv beim Einstieg in die Selbständigkeit", schließt Koffler.
(Schluß) RH

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