Eröffnung der ÖBB INFOBOX-St.Anton (Utl.:) Neue Informationsschiene über den "zweigleisigen Ausbau St. Jakob - St. Anton a.A."

St. Anton a. Arlberg (öbb): Mit der Infobox präsentieren die öBB ein umfassendes Informationsmedium zum zweigleisigen Bahnausbau der Arlberg Ostrampe. Die Bevölkerung und die Touristen in St. Anton werden über das laufende Baugeschehen in einer neuartigen und zeitgemäßen Form informiert. Gleichzeitig schafft die ÖBB-Infobox Vertrauen und Verständnis für Beeinträchtigungen, die von einem Großbauvorhaben natürlich verursacht werden. Die INFOBOX-St.Anton liegt an der Bundesstraße gegenüber dem Hotel St. Antoner Hof und ist täglich von 9.00 - 21.00 Uhr geöffnet. ****

GEWALTIGE HERAUSFORDERUNGEN
Der zweigleisige Ausbau der Arlberg-Ostrampe zwischen St. Jakob a.A. und St. Anton a.A. ist für die ÖBB und die mit der Baudurchführung beauftragten Baufirmen eine enorme Herausforderung. Bis zur WM 2001 wird in einem hochkarätigen Fremdenverkehrsort ein 1,7 km langer Tunnel und ca. 4,0 km freie Strecke zu errichtet.

ÖBB KONZEPT: "OFFENE BAUSTELLE"
Die ÖBB haben daher gemeinsam mit der Gemeinde St. Anton a.A., den beteiligten Baufirmen und Ziviltechnikern das Konzept der "Offenen Baustelle" entwickelt. Das Konzept basiert auf dem Grundsatz, je "öffentlicher" das Baugeschehen stattfindet und je mehr Informationen den Betroffenen angeboten werden, desto mehr Verständnis wird den notwendigen Arbeiten entgegengebracht.

SCHIENE 1: INFOBOX-ST. ANTON
Um auch im Winter Einblick in das Baugeschehen zu ermöglichen sowie mehr Details über Methoden und Arbeitsabläufe zeigen zu können, wurde an der Bundesstraße gegenüber dem Hotel St. Antoner Hof bei der Ortseinfahrt Mitte eine "INFOBOX” - einen nach modernsten Erkenntnissen der Kommunikationstechnik ausgestatteten Ausstellungsraum - errichtet. Die ca. 180 m² große INFOBOX enthält eine Gesamtdarstellung des Projektes im Plan und als Modell.

Besonderer Wert wird auf die Darstellung der projektbegleitenden Maßnahmen gelegt. So geben Schautafeln und interaktive Videoschirme Informationen über die umfangreichen landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen, besondere Maßnahmen für den Lärm- und Erschütterungsschutz auf der freien Strecke und in den ortsnahen Teilen des alten Arlbergtunnels sowie der Tunnelverlängerung.

Ein eigenes Kapitel ist den Baumaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung gewidmet. Ebenso wird dem Modell des neuen Bahnhofes und der Gestaltung des Bahnhofvorplatzes mit der Verkehrsführung im Westknoten eine eigene Abteilung gewidmet. Als besondere Attraktion wurde ein natürlich verkleinerter Tunnelabschnitt als begehbares Modell aufgebaut. In diesem "Tunnel” wird durch zeitgeraffte Videoaufnahmen ein tieferer Einblick in das schwere und gefährliche Baugeschehen unter Tage gegeben. Ergänzend werden noch beim Bau eingesetzte Geräte und Maschinen im Modell ausgestellt.

Neben der Projektdarstellung bietet die INFOBOX auch noch einen Rückblick über die Geschichte St. Antons a.A. unter Berücksichtigung der Verdienste von "St. Antonern” für den alpinen Skilauf und auf die Zeit des Arlbergtunnelbaues vor über 100 Jahren.
Die INFOBOX wird bis zum Abschluß der Bauarbeiten im Jahr 2001 geöffnet bleiben. Die Inhalte werden laufend aktualisiert.

SCHIENE 2: AUSSICHTSPLATTFORM UND BAUSTELLENWANDERUNG
Den Bewohnern und den Besuchern von St. Anton a.A. wird die Beobachtung der nahe dem Ortszentrum liegenden Baustelle von einem gesicherten Platz aus ermöglicht. Dafür wurde an der Westeinfahrt -Bereich neuer Bahnhof, Verlängerung Arlbergtunnel, Überbrückung/Verlegung Rosanna - eine Aussichtsplattform errichtet.

Das Informationsangebot besteht aus dem Bauplan des Abschnittes und einem Auszug aus den technischen Unterlagen über die Bauabwicklung. Der Auszug aus den technischen Unterlagen wurde durch den Tourismusverband St. Anton a.A. in die gängigen Fremdsprachen übersetzt.

Weiters werden während der Sommersaison einmal wöchentlich "Baustellenwanderungen” an der gegenüberliegenden Talseite durchgeführt. Von dort können die verschiedenen Bauabschnitte gut eingesehen werden. An fixierten Aussichtspunkten werden anhand von angebrachten Plänen die Bauabwicklung und die angewandten Methoden näher erläutert. Für die Baustellenwanderung und auch als sonstige Information wurde eine Broschüre (auch in Fremdsprachen) erstellt.

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