DENK-MAL DER VERKEHRSSICHERHEIT SOLL RASER ZUR EINSICHT BRINGEN

Mehr als die Hälfte der Verkehrsunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit

Wien (OTS) - Nichtangepaßte Geschwindigkeit ist noch immer Unfallursache Nr. 1 auf Österreichs Straßen, so auch in der Woche vom 11. bis 17. Jänner 1999, in der 10 von 16 tödlichen Unfällen auf nichtangepaßte Geschwindigkeit zurückzuführen waren. Das "Denk-Mal der Verkehrssicherheit", ein vom Kuratorium für Verkehrssicherheit öffentlich ausgestelltes Unfallwrack, führt nun den Autofahrern drastisch vor Augen, wie verstärkter Druck auf das Gaspedal enden kann. Das Corpus delicti zeugt von einem Unfall mit überhöhter Geschwindigkeit im innerstädtischen Bereich, bei dem Fahrer und Beifahrerin ums Leben kamen.

Nach einer Idee des KfV wurde das Autowrack von Schülern der Siegfried-Marcus-Berufschule unter fachkundiger Anleitung zum "Denk-Mal" umgearbeitet. Dieses schwer beschädigte Fahrzeug sollte nicht auf einem Autofriedhof in Vergessenheit geraten, sondern als Mahnmal die Autofahrer an eine defensive Fahrweise erinnern.

Ausgestellt in einem eigens dafür adaptierten Container tourt das Denk-Mal der Verkehrssicherheit seit Herbst 1998 durch Österreich und ist in den nächsten Wochen im 19. Wiener Gemeindebezirk, Billrothstraße 85, zu besichtigen. In derartigen Autowracks sterben in Österreich jährlich hunderte von Menschen, die der Raserei schuldig und auch unschuldig zum Opfer fallen. Daß das Unfallauto auch tätsächlich Betroffenheit erzeugt und zum Nachdenken anregt, zeigen die Rückmeldungen der befragten Passanten, die diese Aktion als sehr sinnvoll erachten.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 7 PKW-Insassen, 1 Lkw-Lenker, 2 Moped-Lenker und 7 Fußgänger ihr Leben. Weitere Unfallursachen waren: Vorrangverletzung (2), Überholen (2) und Fehlverhalten eines Fußgängers (1). Drei der tödlich verletzten Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

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