LR Bauer: Ungeregelte Deklarationspflicht bei Schafmilchprodukten gefährdet österreichische Schafbauern

Ausländische Bestandteile müssen angeführt werden

St. Pölten, (SPI) - "Die derzeitige Regelungen betreffend der Deklarationspflicht von Schaffleisch und Schafmilchprodukten gefährdet die wirtschaftliche Existenz vieler niederösterreichischer Schafbauern. So ist es beispielsweise derzeit üblich, daß ein ausländisches Tier, dessen tierärztliche Fleischbeschau in Österreich stattfindet, zu einer "österreichischen Qualitätsware" wird. Eine ähnliche Entwicklung ist bei Schafmilchprodukten zu bemerken. Bei Lieferung ausländischer Milch nach Österreich - beispielsweise Schafmilch aus Frankreich - wird der daraus hergestellte Schafkäse als "österreichischer Schafkäse" verkauft - und dieses Vorgehen ist derzeit rechtens", stellt Niederösterreichs Landesrat Dr. Hannes Bauer heute fest.****

"Wenn wir diese Entwicklung nicht aufhalten, könnte das für hunderte niederösterreichische Schafbauern, die auf eine 100%ige Qualitätsgarantie durch wirtschaftseigene Rohstoffe setzen, den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Hier muß raschest eine Änderung der Deklarationspflicht herbeigeführt werden. Wenn ausländische Milch oder im Ausland hergestellte Bestandteile in einer maßgeblichen Menge in ein Endprodukt einfließen, so muß dieser Umstand auf dem Endprodukt vermerkt werden. Dies haben sich auch die Konsumenten verdient, die ehrlich an der Förderung der hochqualitativen österreichischen Landwirtschaft interessiert sind", fordert Landesrat Hannes Bauer.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI