ÖVP-PROCHASKA: Prammer darf keinem Politiker, Bischof oder Bürger die Diskussion verweigern

Wien (ÖVP-Klub) Als "ungeheuerlich und an den Kommunismus erinnernde Wortmeldungen" bezeichnete heute der Wiener ÖVP-Klubobmann Johannes PROCHASKA die Aussagen von Frauenministerin Prammer im Zuge der Diskussion um die Abtreibung. "Es steht Frau Prammer nicht zu irgendjemandem in diesem Land das Maul zu verbieten", ärgerte sich PROCHASKA.****

Es sei dabei unerheblich ob es sich dabei um einen Politiker,
einen Bischof oder einen einfachen Staatsbürger handle, so der ÖVP-Klubobmann weiter. "Ich empfinde das als eine ungeheuerliche und an den Kommunismus erinnernde Anmaßung, die eine sofortige Entschuldigung fordert." Es könne auf keinen Fall angehen, daß alle, die nicht die Meinung Prammers teilen, mit einem Diskussionsverbot belegt werden.

PROCHASKA forderte abschließend die Spitzen der SPÖ auf "das offensichtlich realsozialistische Überbleibsel Prammer" zur
Ordnung zu rufen.****

(schluß)

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