NÖ Winterdienst: Einsätze und Kosten derzeit im Durchschnitt

Straßenzustand kann sich jederzeit rasch ändern

St.Pölten (NLK) - Obwohl Niederösterreich in der heurigen Winterperiode von außerordentlichen Schnee- und Wetterkapriolen bisher verschont geblieben ist, können sich die Mitarbeiter des NÖ Winterdienstes nicht über Arbeitsmangel beklagen. Rund 100.000 Tonnen Splitt und 20.000 Tonnen Salz kamen bisher zum Einsatz. An Spitzentagen mußten bis zu 1.500 Männer mit den 440 eigenen Räum- und Streufahrzeugen sowie den 330 angemieteten Fahrzeugen ausrücken, um für die Straßenbenützer entsprechende Fahrbahnverhältnisse zu schaffen. Die Kosten der Einsätze schlugen sich bisher mit rund 250 Millionen Schilling zu Buche, was gegenüber den Vergleichsperioden der letzten Jahre im Durchschnitt liegt.

Erstmals gemeldet hat sich der Winter in der Saison 1998/99 in der zweiten Novemberwoche, wobei viele Verkehrsteilnehmer - wie alle Jahre wieder - ihre Fahrzeuge nur unzureichend auf Winterausrüstung umgestellt hatten. Ab dieser Zeit waren dann auch fast durchgehend Einsätze durch die Straßenmeistereien notwendig. Vor allem im Voralpen- und Wechselgebiet gab es immer wieder stärkere Schneefälle, die bisherige Schneefallmenge in diesen Regionen betrug bis jetzt rund zwei Meter. Besondere Einsatzgebiete waren dabei Gaming, Waidhofen an der Ybbs und Lilienfeld. Kurz vor Weihnachten entspannte sich jedoch die Lage auch auf den höheren Straßen in Niederösterreich, der Warmwettereinbruch ließ den Schnee dahinschmelzen.

Bewährt haben sich außerdem die umfangreichen Maßnahmen auf der A 21, wie die am 4. Dezember des Vorjahres verhängte Kettenpflicht gezeigt hat. Zu diesen Maßnahmen gehören in erster Linie die neuerrichteten Kettenanlegeplätze, die Glatteiswarngeräte und die Videoüberwachungsanlagen sowie die Verbesserung der Logistik der Räum- und Streupläne.

Der Winterdienst der NÖ Straßenverwaltung ersucht die Autofahrer weiterhin um besondere Vorsicht. Die Erfahrung zeigt, daß sich die Witterungsverhältnisse und damit auch der Straßenzustand um diese Jahreszeit rasch ändern können. Straßenglätte ist auch derzeit jederzeit möglich, besonders an exponierten Stellen.

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