FP-Rambossek: EU-Bestimmung verbietet Ungarn mit Leihautos in Niederösterreich das Skifahren

St. Pölten (OTS) - "Nicht unbeträchtlichen wirtschaflichen Schaden richtet seit längerem ein EU-Paragraph an, demzufolge Leihautos, die in Nicht-EU-Ländern gemietet werden, nicht in EU-Länder einreisen dürfen", kritisiert heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek. In Niederösterreich sei besonders das Wechselgebiet betroffen, das sich bei Ungarn immer mehr an Beliebtheit für Wintersportvergnügen erfreut. Rambossek: "Landesrat Gabmann sollte hier rasch tätig werden und auf die ÖVP-EU-Abgeordneten einwirken, damit diese unsinnige Bestimmung so bald wie möglich zu Fall gebracht wird."

Gerade die Skigebiete im Wechselgebiet wie St. Corona, Mönichkirchen oder Mariensee, ohnehin Stiefkinder, was Landesförderungen betrifft, würden sich seit Jahren in Eigeninitiative verstärkt um ungarische Wintersportgäste bemühen, betonte der freiheitliche Politiker. "Wenn man sie jetzt noch hindert, mit Leihwägen nach Niederösterreich einzureisen, könnte das der ganzen Region wirtschaftliche Einbußen zufügen!"

Man dürfte nämlich nicht vergessen, daß ungarische Urlauber im Wechselgebiet, aber auch schon am Semmering, mit Wiener Wochenendausflüglern an Zahl beinahe gleichgezogen hätten, so Rambossek. "Gerade jetzt, wo der Niederösterreich-Tourismus wieder eine leicht aufsteigende Tendenz zeigt, ist diese EU-Bestimmung kontraproduktiv!", schloß Rambossek.

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