Prober zum SBT: Klima und Schlögl hintergehen Interessen Niederösterreichs

Alternativen könnten schon längst angegangen werden

Niederösterreich, 15.1.99 (NÖI) Als eine Ignoranz sondergleichen bezeichnete heute LAbg. Sepp Prober das Verhalten
der beiden Niederösterreicher Klima und Schlögl sowie des Verkehrsministers zum Rechnungshof. Die vernichtende Kritik des Rechnungshofes zum Semmering-Bahntunnel wurde bisher von diesen Politikern einfach übergangen, die Alternativen nicht geprüft und der Bevölkerung wird weiterhin das Geld für eine unsinnige Röhre aus der Tasche gezogen. Das ist grobe Fahrlässigkeit gegenüber den Kontrollorgangen unserer Republik und gegenüber dem Steuerzahler, kritisierte LAbg. Sepp Prober.****

Es könne nicht länger angehen, daß wichtige Alternativen zum Semmering-Basistunnel, wie die Elektrifizierung der Aspangbahn,
die Sanierung der Ghegabahn und die mehrfach von Experten
empfohlene "Süd-Ost-Spange-Light", einfach ignoriert werden. Der Verkehrsminister hätte diese Alternativen längst prüfen können bzw. mit der Umsetzung beginnen können. Mit diesen Alternativen könnten ausreichende Kapazitätsreserven erreicht werden, der Wirtschaftsstandort der Ostregion wäre nicht gefährdet und die Erreichbarkeit des Südens wäre optimal gewährleistet. "Die 'Blockierer-Triangel' Klima-Schlögl und Einem hat es bisher hervorragend verstanden, diese Alternativen zu vernachlässigen und eine vernünftige Nord-Südverbindung zu hintergehen", so Prober weiter.

Als besonders verantwortungslos gegenüber Niederösterreich bezeichnete Prober das Verhalten des niederösterreichischen Neo-Parteiobmannes Schlögl. Am Beispiel Semmering-Bahntunnel sieht man eindeutig, daß für Schlögl lediglich Partei-Interessen und sicherlich nicht Niederösterreich-Interessen zählen.

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