Keusch: VP-Tohuwabohu in Sachen Steuerreform

VP-Ökosteuer wäre Umverteilung der Steuerbelastung von oben nach unten

St. Pölten, (SPI) - "In der Volkspartei herrscht in Sachen Steuerreform offensichtlich ein lähmendes Durcheinander, daß sicher nicht dazu angetan ist, das Vertrauen der Bevölkerung in die kommende Steuerreform zu steigern", kommentiert der Finanzsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch, eine heutige Stellungnahme von VP-Landesrat Blochberger zum Vorhaben einer Ökosteuer. Das von der Volkspartei verfolgte Modell würde nämlich zu einer klassischen Umverteilung der Steuerbelastung von oben nach unten führen - den Unternehmen würde das Steueraufkommen "gedeckelt" werden, während die Bürger die vollen Lasten höherer Energieabgaben zu tragen hätten.****

"Eine ganz wichtige Vorgabe der kommenden Steuerreform muß sein, die kalte Progression für den einzelnen Bürger auszuräumen und damit zu gewährleisten, daß den Menschen wirklich netto etwas in ihren Brieftaschen übrig bleibt. Wenn der VP-Landesrat ein solches Ansinnen hintertreiben möchte und auf dem Umweg über höhere Energieabgaben für die Allgemeinheit die Wirtschaft zu entlasten sucht, so zeigt dies die übliche Zielsetzung der VP-Wirtschaftslobby. In der VP-Konzeption einer ökologischen Steuerreform käme nämlich nur der ohnehin schon sehr strapazierte "kleine Mann" zum Handkuß, was von den Sozialdemokraten keinesfalls akzeptiert wird", so Keusch abschließend.
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