St.Pöltner Theater im letzten halben Jahr erfolgreich

"Lumpazivagabundus" wieder am Spielplan

St.Pölten (NLK) - Der Intendant des Theaters der Landeshauptstadt St.Pölten, Peter Wolsdorff, ist mit dem vergangenen halben Jahr zufrieden. "Die Auslastung lag bei 84 Prozent, die erfolgreichste Aufführung war der ‚Böse Geist Lumpazivagabundus‘," zog Wolsdorff heute in St.Pölten Bilanz. Die Abos seien um 22 Prozent gestiegen, insgesamt habe man 780 echte Abos. Eher enttäuschend seien "Sissy" und besonders der "Herr Karl" gewesen, die nur zu 77 Prozent bzw. zu 49 Prozent ausgelastet gewesen seien. Weniger erfolgreich seien auch die Jugendaufführungen gewesen. Das Nebenprogramm "Theater aus der Reihe" wird laut Wolsdorff wegen zu wenig Erfolg gestrichen.

Zu den Highlights der kommenden Monate zählen unter anderem "Es war die Lerche" von Ephraim Kishon, dessen Premiere übermorgen, 16. Jänner, über die Bühne geht, die Operette "Boccaccio" von Suppé, die Wiederaufnahme von der "Böse Geist Lumpazivagabundus" (Premiere 6. März) und "Andorra" von Max Frisch (Premiere 13. März). "Auch die Schillergespräche am 15. März sind erfolgsversprechend", meinte Wolsdorff. Dabei werden sich Schüler und Fachleute mit der "Spiegelung der Klassik in der Moderne" beschäftigen. Der Intendant trat außerdem dafür ein, besonders im Theater die Ressourcen aus den Regionen zu nützen und die kulturellen Werte hochzuhalten. Finanziell ist das St.Pöltner Theater durch den Fördervertrag zwischen Stadt St.Pölten und dem Land Niederösterreich abgesichert. der Vertrag wird derzeit noch verhandelt. Das Budget des Theaters beträgt heuer 52,74 Millionen Schilling, wobei heuer Einnahmen von rund 8,5 Millionen Schilling erwartet werden.

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