SJ-Chef Pichler: "Wer schützt das geborene Leben vor den österreichischen Bischöfen?!"

Unter Eindruck des derzeitigen gesellschaftlichen Beitrages der Bischöfe plädiert der SJ-Vorsitzende für eine Auflösung des Konkordats

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreichs, Robert Pichler, nahm heute, Donnerstag zu den scheinheiligen Diskussionsbeiträgen sogenannter "Christen" Stellung.

"Wenn sich österreichische Bischöfe wie Klaus Küng und Andreas Laun zur Diskussion über die Fristenlösung zu Wort melden, stellt sich für mich die Frage, wer das geborene Leben vor diesen Bischöfen und ihren klerikalfaschistischen Ansichten in Schutz nimmt!" so der Vorsitzende.

"Aussagen wie jene, die Mifegyne mit dem Zyklon B - Gas in Verbindung bringen, können nur aus einer Welt des Wahn entspringen, die ich als fundamentalistisch bezeichne!" so Pichler.

"Besonders entsetzt bin ich über das Schweigen des Kardinal Schönborn, da dieser sich nur einmal mehr durch Feigheit und Inkompetenz innerhalb der österreichischen katholischen Kirche auszeichnet!"

"Aber der wohl an Zynismus nicht zu übertreffende scheinmoralische Beitrag der letzten Tage kam von einem Mann, der sich erdreistete, nachdem er Spendengelder für Kinder in der Dritten Welt für seinen Wahlkampf mißbrauchte, die Fristenlösung mit der Todesstrafe gleichsetzte!" so der Vorsitzende weiter.

"Wenn Karl Habsburg auch nur den Funken an Anstand und Intelligenz besitzt, würde er zum einen seine politische Tätigkeit sofort einstellen und zum anderen verschweigen, daß er jemals für die Republik ein öffentliches Amt innehatte!" so Pichler.

"Wenn man sich die Einmischung der römisch-katholischen Kirche in die Politik der letzten Wochen genauer ansieht, kann als Antwort des Staates Österreich nur mehr die einseitige Auflösung des Konkordates gefordert werden!" so der Vorsitzende abschließend.

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