Höchtl: Untersuchung bringt eindeutige Mehrheit gegen Schuleintopf

Harter Kern der Gesamtschulbefürworter nur 8 Prozent

Niederösterreich, 14.1.99 (NÖI) Vor den Professoren der einzelnen AHS (Allgemein Bildende Höhere Schulen) Niederösterreichs präsentierte der ÖVP-Bildungssprecher und niederösterreichische Nationalratsabgeordnete Dr. Josef Höchtl eine umfangreiche Untersuchung über die Frage, welches Bildungssystem die Bevölkerung für die Zukunft wünscht. ****

Die wichtigsten Ergebnisse sind:
o 61% der über 14-Jährigen wollen eine klare Aufrechterhaltung des getrennten Schulsystems in einerseits Hauptschulen und
andererseits Gymnasien und nur
o 8% aller Befragten wollen eine gemeinsame Schule aller 10-14 Jährigen - also den bildungspolitischen Eintopf.

Höchtl stellte ebenso klar, daß es bei den kommenden Nationalratswahlen darum gehen wird, ob die ÖVP mit ihrem eindeutigen Bekenntnis zur Aufrechterhaltung des gegliederten Schulssystems die ausreichende Unterstützung bekommen wird oder sich die Vertreter der Ampelparteien - also SPÖ, Grüne und Liberale - mit ihrem gemeinsamen Bekenntnis zur Eintopfschule mehrheitlich durchsetzen werden. Für Höchtl wäre jedoch der Schuleintopf die "Abschaffung des Erfolgreichen" und eine
"Rückkehr zu gestriger Politik."

"Für die ÖVP ist klar, daß die bestmögliche Förderung aller Begabungen der jungen Menschen durch ein reich gegliedertes Schulsystem die beste Antwort für die Sicherung der Zukunft und
der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Jugend darstellt", schloß Höchtl.

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