Richtlinien beschlossen, 10 Millionen bereitgestellt

Start der Jobinitiative NÖ Comeback

St.Pölten (NLK) - Startfreigabe für das neue Beschäftigungsmodell "NÖ Comeback" für ältere Arbeitslose im Rahmen der Pröll-Prokop-Jobinitiative: In ihrer gestrigen Sitzung hat die NÖ Landesregierung die Förderrichtlinien genehmigt und gleichzeitig einen Betrag in der Höhe von 10 Millionen Schilling aus Mitteln des Arbeitnehmerförderungsfonds bereitgestellt. Damit soll auch in diesem Bereich des Arbeitsmarktes eine Trendumkehr erreicht werden. Während in Niederösterreich vor allem in der Jugendbeschäftigung große Erfolge erzielt wurden und zuletzt auch - entgegen dem Bundestrend -die Frauenarbeitslosigkeit zurückgegangen ist, hat die Zahl der Arbeitslosen über 50 während des gesamten Vorjahres zugenommen. Ende Dezember waren in Niederösterreich von 44.787 gemeldeten Arbeitslosen 11.038 oder 24,64 Prozent älter als 50. Und das sind die wichtigsten Punkte aus den Comeback-Förderungsrichtlinen:
Gefördert werden Frauen und Männer, die über 50 Jahre alt sind, in Niederösterreich ihren Hauptwohnsitz haben, österreichische Staatsbürger sind und länger als drei Monate arbeitslos waren.
Sie müssen - das ist ganz entscheidend - zusätzlich beschäftigt werden und mindestens ein Jahr lang ab Beginn der Förderung beschäftigt bleiben. (Bei einer Kündigung oder einem unbegründeten vorzeitigen Austritt durch den Arbeitnehmer oder bei einer begründeten Entlassung wird ein aliquoter Anteil ausbezahlt.)
Das Arbeitsverhältnis muß mindestens 30 Stunden pro Woche umfassen, die Entlohnung muß ortsüblich, jedoch mindestens kollektivvertraglich sein.
Die Beihilfe wird monatlich an den Arbeitgeber ausbezahlt, sie beträgt 25 Prozent der Bemessungsgrundlage, jedoch mindestens 3.000 Schilling und höchstens 7.000 Schilling monatlich.
Die Beihilfe wird für die Dauer von insgesamt 9 Monaten gewährt, die Auszahlung erfolgt direkt an den Dienstgeber.
Eine Härteklausel ermöglicht in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen Ausnahmen.

Nähere Auskünfte: Abteilung Allgemeine Förderung des Amtes der NÖ Landesregierung, 2100 Korneuburg, Bankmannring 5, Telefon 02262/705-237 oder 236.

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